Während viele Tech-Konzerne Einstellungsstopps für Absolventen verhängen, weil sie fürchten, dass KI deren Arbeit übernehmen wird, wählt IBM eine andere Strategie, die schon 2024 von Bill Gates und Jensen Huang vorausgesagt worden war.
Der Konzern kündigte an, die Einstellung von Berufseinsteigern in den USA in diesem Jahr deutlich zu erhöhen. Nickle LaMoreaux, Personalchefin von IBM, bekräftigte diesen Schritt auf dem »Charter Leading With AI Summit«:
Wir verdreifachen unsere Einstellungen auf Einstiegsebene, und ja, das gilt für Softwareentwickler und all die Jobs, von denen uns gesagt wird, dass sie von KI übernommen werden können.
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IBM glaubt, dass KI-gestützte Jobanfänger dank der neuen Tools Aufgaben übernehmen können, für die früher Jahre an Erfahrung nötig waren. Die Anforderungen an die neuen Angestellten seien bei IBM durch KI aber durchaus einem großen Wandel unterworfen. IBM habe daher die Stellenbeschreibungen vieler Rollen im Unternehmen an die neuen Gegebenheiten angepasst.
Das Programmieren einfacher Aufgaben würde mehr und mehr von KI übernommen, so die Personalchefin. Berufseinsteiger würden bei IBM daher mehr Zeit für andere Aufgaben, wie den direkten Kontakt mit Kunden, bekommen.
Auch die Arbeit mit KI fällt zum Teil in den neuen Aufgabenbereich. So würden neue Mitarbeiter in den Personalabteilungen vermehrt auf KI-Chatbots zugreifen, anstatt jede Frage selbst recherchieren zu müssen.
Für IBM würde die Umstellung den Arbeitnehmern nachhaltigere Fähigkeiten vermitteln und gleichzeitig auch einen größeren langfristigen Wert für das Unternehmen schaffen.
In einer Umfrage aus dem Jahr 2024 zeigte sich vor allem die breite Bevölkerung pessimistisch, was den Arbeitsmarkt der Zukunft angehen würde. Vor allem die Befürchtung, dass KI viele Jobs überflüssig machen würde, wurde hervorgehoben.
Ebenfalls gefragte KI-Experten hatten in der gleichen Umfrage deutlich weniger Sorgen, dass es zu großen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt kommen könnte.
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