Der Aotos L2 und L3 sorgt auf der IFA für durchgehend lächelnde Gesichter bei den Messegängern. Zurecht! Dieser Reisekoffer ist nämlich gleichzeitig ein Vehikel. Einfach draufgesetzt und losgeht die Fahrt. So macht das Warten am Flughafen Spaß!
Linh und ich sind ausgiebig probegefahren und möchten euch diese Eindrücke selbstverständlich nicht vorenthalten.
Das ist der Aotos-Koffer
Der Aotos L2 respektive L3 gehört definitiv zu den skurrilsten Vorstellungen der Messe. Der Hersteller präsentiert einen kleinen Reisekoffer mit einem Fassungsvermögen von 31 Litern.
Das Besondere: Ihr könnt ihn wahlweise als fahrbaren Untersatz mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 Kilometern pro Stunde und einer maximalen Reichweite von zehn Kilometern verwenden.
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In Couch Planes macht ihr in rasanten Flugzeugrennen die Lüfte unsicher
Die zurückgelegte Distanz hängt höchstwahrscheinlich vom Gewicht (maximal 110 Kilogramm) ab, das auf das Metallgehäuse drückt. Diese Information werden wir zur Sicherheit noch beim Hersteller erfragen.
Der Elektromotor leistet 200 Watt, die Batterie hat eine Kapazität von 93 Wattstunden. Laut dem Hersteller lässt sich die Batterie aus dem Gehäuse entnehmen.
Wie lange das Aufladen des fahrbaren Koffers dauert, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Der Unterschied zwischen dem L2 und L3 liegt zum Großteil an den zusätzlichen Rädern, die für mehr Stabilität, insbesondere in Kurven, sorgen sollen.
Potenzielle Probleme der Koffer
Mit einem Gewicht von acht Kilogramm ist der Flitzer zwar nicht unbedingt schwer, aber für seine Größe alles andere als federleicht. Vollgepackt wird er auf Reisen einiges wiegen, vor allem, wenn ihm der Saft ausgeht und er getragen werden muss.
Zum Vergleich: Andere Koffer dieser Größenordnung wiegen zwischen zwei und vier Kilogramm.
Zudem sind beide Modelle gemäß IPX4 zertifiziert und damit lediglich gegen Spritzwasser geschützt. Wenn man vom Bahnhof zum Hotel im strömenden Regen fährt, kann das ein massives Problem darstellen.
Möglicherweise arbeitet der Hersteller aber bereits an einem weiteren Modell mit ausfahrbarem Schirm.
Auf der Messe macht ein solches Teil mit RGB-Streifen an der Seite ordentlich was her. Vornehmlich, wenn sich die Kofferpiloten mit diesen Koffer-Fahrzeugen durch die Menschenmassen schlängeln, während man selbst über 15.000 Schritte auf dem Zähler hat.
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Aotos L2 und L3 - der Reisekoffer mit Elektroantrieb
Mein Fazit: Man sollte den Reisebegleiter mit einem Augenzwinkern betrachten.
Der kleine Koffer mit Elektroantrieb hat es geschafft, mein inneres Kleinkind herauszukitzeln. Wie im Video oben zu sehen ist, hat Kollege Linh ebenfalls eine spaßige Testfahrt übernommen.
Dennoch gibt es auch einige potenzielle Herausforderungen für den fahrbaren Koffer zu meistern. Wie gut er sich im Alltag unter verschiedensten Bedingungen schlägt, müsste erst ein längerer Praxistest unter realen Bedingungen zeigen.
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