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Seite 2: Intel Core i7 im Härtetest - Mehr Leistung bei gleichem Takt

Turbo-Modus

Eine echte Neuerung für Desktop-CPUs ist der Turbo-Modus des Core i7. Die Überlegung dahinter lautet: In alltäglichen Anwendungen arbeiten Prozessoren praktisch nie voll ausgelastet am Leistungslimit, das Hitzeentwicklung und Stromverbrauch vorgeben. Den Spielraum nutzt der Turbo-Modus, um den Takt eines Core i7 bei Bedarf dynamisch zu steigern. Das geschieht durch Erhöhen der Spannung und des Multiplikators, der in Zusammenspiel mit der Basisfrequenz den Takt der CPU vorgibt.

Ein Beispiel: Der kleinste Core i7 920 arbeitet mit 2,66 GHz, was sich aus der Basisfrequenz von 133 MHz multipliziert mit dem voreingestellten Multiplikator von 20 ergibt. Belastet nun ein Spiel alle vier Kerne und der interne Sensor der CPU stellt fest, dass die Hitzeentwicklung unter dem eingestellten Grenzwert liegt, erhöht der Prozessor den Multiplikator aller vier Kerne auf 21 (mal 133) und arbeitet so mit 2,8 GHz. Benötigt eine Anwendung nur einen Rechenkern, kann der Core i7 920 den Multiplikator sogar um zwei Stufen auf 22 erhöhen -- der einzelne Kern rechnet dann mit 2,93 GHz (siehe Kasten »Turbo-Modus im Detail«).

In unseren Benchmarks, die je nach Spiel zwei oder vier Kerne nutzen, arbeiten alle drei Core-i7-CPUs stets problemlos eine Stufe über dem Standardtakt. Da die Funktion ein von Intel garantiertes Feature ist und auch mit dem wenig leistungsstarken, beiliegenden Boxed-Kühler funktioniert, führen wir alle Benchmarks mit aktiviertem Turbo durch. Im Schnitt stieg die Leistung damit um etwa drei Prozent. Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: Durch die ebenfalls erhöhte Spannung verbraucht ein Core i7 im Turbo-Modus knapp zehn Prozent mehr Energie unter Last.

Weiterer Kritikpunkt: Der Stromverbrauch des Core i7 sinkt gegenüber der Core-2-Generation nicht, im Gegenteil: Der angegebene Maximalverbrauch aller drei Modelle liegt bei 130 Watt! Bei Stromverbrauchsmessungen unserer Schwester-Webseite Tecchannel.de verheizte das Testsystem mit dem Core i7 XE 965 unter Last satte 67 Watt mehr als der Vergleichs-PC mit dem auch nicht gerade sparsamen Core 2 Quad QX9770.

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