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Seite 3: Intel Core i7 im Härtetest - Mehr Leistung bei gleichem Takt

Vier mal zwei

Zusätzlich beherrscht die Core-i7-Familie den Trick, dem Betriebssystem pro echtem Rechenkern noch einen zusätzlichen, simulierten Kern vorzugaukeln. Das kann helfen, die Ausführungseinheiten der real vorhandenen Rechenkerne bei stark auf Multi-Core-CPUs ausgelegten Anwendungen besser auszulasten. Spiele profitieren davon jedoch nicht, da die meisten Titel nicht einmal vier Kerne voll ausreizen.

Durch den höheren Verwaltungsaufwand der SMT (Simultaneous Multithreading) genannten Technik sank die Leistung bei aktiviertem SMT in unseren Spiele-Benchmarks meist sogar geringfügig. Daher haben wir SMT für die Messungen im Bios deaktiviert. Übrigens: Wem SMT bekannt vorkommt, braucht sich nicht wundern: Den gleichen Trick beherrschte schon die Pentium-4-Serie, damals bekannt unter dem Namen »Hyperthreading«.

Triple-Channel-DDR3

Erstmals seit den späten Pentium-4-Zeiten wechselt Intel beim Core i7 den Prozessorsockel auf dem Mainboard. Der altgediente Sockel 775 wird durch den größeren Sockel 1366 abgelöst (siehe Screenshots). Die Zahlenangabe im Namen bezieht sich dabei auf die Menge der Kontaktpins in der Fassung. Hauptgrund für die stark gestiegene Anzahl ist der im Prozessor integrierte Speicher-Controller, der mehr Datenleitungen benötigt und ausschließlich auf DDR3-RAM setzt. Bei den Vorgängern hing die Wahl zwischen DDR2 und DDR3 noch vom Mainboard ab. Zudem kann der Core i7 den Speicher nun im Triple- statt im Dual-Channel-Modus ansprechen. Das heißt, er nutzt drei RAM-Module parallel, um die Transferkapazität zu steigern.

So erreicht ein Core i7 bereits mit DDR3-1066-RAM im Triple-Channel-Modus die Speicherbandbreite der Vorgänger mit DDR3-1600-Speicher im Dual-Channel-Betrieb. Damit ändert sich der typische Speicherausbau eines Core-i7-Systems je nach Modulkapazität zu 3,0 GByte (3x 1,0) beziehungsweise 6,0 GByte (3x 2,0) gegenüber heute üblichen 2,0 oder 4,0 GByte. Auch Mainboards mit sechs RAM-Steckplätzen sind bereits angekündigt. Alle drei Core-i7-Modelle unterstützen offiziell nur DDR3-1066-Speicher, per Übertaktung lässt sich der Speicher-Controller auch zu höheren RAM-Geschwindigkeiten überreden -- allerdings ohne Garantie! Momentan ist DDR3-1066-RAM mit 50 Euro für einen 2,0-GByte-Riegel noch etwa doppelt so teuer wie DDR2-1066-RAM.

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