Die Fotos-App auf meinem iPhone gehört zu den essenziellen und meistgenutzten Anwendungen. Schließlich landen hier alle Fotos und Videos – ob vom Handy selbst oder, wie bei mir, von einer externen Kamera.
Entsprechend häufig öffne ich die App, um einen Blick auf meine Aufnahmen zu werfen. Mit dem großen Update auf iOS 18 hat sich das allerdings schlagartig geändert. Apple verpasste der App ein komplettes Redesign – für mich und viele andere Nutzer ein echter Albtraum.
Der Hersteller schaffte die Tab-basierte Navigation kurzerhand ab und quetschte alle Funktionen auf eine einzige, scrollbare Seite. Mediathek, Alben, Rückblicke – alles untereinander. Für mich war das neue Design vor allem eines: umständlich und unintuitiv.
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iOS 26 macht den Schritt zurück
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Die Fotos-App ist nun wieder in getrennte Bereiche unterteilt: »Mediathek« und »Sammlungen«. In der Mediathek befinden sich wie gewohnt alle Aufnahmen auf einer Seite. Hier lassen sich auch wieder Filter setzen – etwa, um Screenshots auszublenden oder die Anzeigegröße der Fotos zu verändern.
Beim Scrollen durch die Mediathek ändern sich zudem die beiden Schaltflächen zu »Monaten«, »Jahren« und «Alle«. So kann man schnell Filter setzen, was vor allem bei größeren Fotosammlungen hilfreich ist.
In »Sammlungen« finden sich alle weiteren Bereiche, die in iOS 18 noch unterhalb der Mediathek lagen: Alben, Rückblicke, Favoriten, Medienarten und Co.
Die Suchfunktion ist geblieben. Sie sitzt aber jetzt wieder unten neben den anderen Navigationsbuttons und ist durch einen größeren Button viel prominenter.
Was die App meiner Meinung nach noch besser macht als zuvor, ist das Redesign mit »Liquid Glass«. Durch die gläsernen Elemente wirkt die Fotos-App irgendwie neu und frisch – ich finde sie richtig schick.
Viel besser, ganz perfekt aber noch nicht
Ich nutze seit jeher vor allem die Mediathek der Fotos-App mit allen Aufnahmen auf einer Seite. Umso mehr freut es mich, dass dieser Bereich wieder klar von den anderen Inhalten abgetrennt ist.
Wenn ich mal in meine Rückblicke oder Favoriten schauen will, finde ich sie in einem separaten Bereich – ohne umständliches Scrollen.
Das Update macht die Fotos-App für mich also wieder deutlich besser bedienbar. Ganz perfekt finde ich die App aber trotzdem nicht. Der Bereich »Sammlungen« bleibt aufgrund der Vielzahl an Unterpunkten ab Werk etwas unübersichtlich.
Hier hat Apple über die Jahre jede Menge zusätzliche Kategorien eingeführt, die zwar durchaus nützlich sind, aber das schnelle Auffinden bestimmter Inhalte mitunter erschweren.
Allerdings gibt es zumindest die Möglichkeit, Alben und Sammlungen neu anzuordnen beziehungsweise einzuklappen. Ihr findet ihr die Option in der Fotos-App ganz unten bei »Anpassen & Neuanordnen«. Das sorgt dann für eine bessere Übersicht.
Wie findet ihr das Update für die Fotos-App? Überfällig oder gefiel euch das Redesign in iOS 18 besser? Teilt mir eure Meinung gerne in den Kommentaren mit.
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