Apple legt los: Bald soll das wichtigste iPhone seit Jahren in Masse hergestellt werden – der angebliche Preis dürfte viele abschrecken

Apple bricht in den Foldables-Markt auf und will mit dem ersten faltbaren iPhone einen großen Kritikpunkt aufräumen. Das Vergnügen hat aber auch einen exorbitanten Preis.

Das iPhone Fold steht wohl vor der Massenproduktion. Das iPhone Fold steht wohl vor der Massenproduktion.

Während Samsung, Google und Co. seit Jahren mit dem gleichen Problem kämpfen – die sichtbare Falte im Bildschirm – meldet die Lieferkette nun einen Durchbruch: Apple hat das größte Ärgernis von Foldables offenbar gelöst. Das iPhone Fold (Name nicht bestätigt) wird das erste Falthandy mit praktisch faltenfreiem Display, berichtet die taiwanische Zeitung United Daily News (UDN) unter Berufung auf Insider aus der Zulieferkette.​

Aus diesem Durchbruch folgt demzufolge auch der Start der sogenannten »Engineering Validation Tests« (EVT), in der das technische Design überprüft wird. Sollte diese Phase sowie folgende Tests für das Design glattgehen, startet schon demnächst die Massenproduktion für das iPhone Fold.

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Ein Manko gelöst, ein zweites verschärft

Die Lösung der Faltenproblematik basiert laut UDN auf einer Kombination aus zwei Kernelementen:

  • Flüssigmetall als Scharnier-Material sorgt für eine gleichmäßige Spannungsverteilung während des Falt- und Entfaltungsvorgangs. Das Material ist deutlich deformations- und verschleißresistenter als herkömmliche Metalllegierungen, weshalb Apple hier gezielt die Biegekräfte so lenkt, dass keine permanente Falte entsteht.​
  • Zusätzlich verwendet Apple ein Samsung-OLED-Panel mit eigenständiger Panel-Struktur, die mit einem von Apple selbst entwickelten Laminierungsverfahren verbunden wird. Diese Exklusivtechnik soll laut UDN nicht einfach von der Konkurrenz kopiert werden können.

Damit geht Apple eines der zentralen Kritikpunkte an, das Foldables bisher an der Massenakzeptanz gehindert hat. Einen weiteren – nämlich den Preis – dürfte das Unternehmen hingegen noch weiter intensivieren.

Denn der Analyst Arthur Liao von Fubon Research prognostiziert eine unverbindliche Preisempfehlung von 2.400 US-Dollar. Für das Basismodell mit der kleinsten Speicherkapazität, versteht sich. Damit wäre das iPhone Fold das teuerste Apple-Handy aller Zeiten, selbst das iPhone 17 Pro Max mit zwei TByte Speicher kostete zum Start »nur« 2.000 US-Dollar.

In den Augen von Liao soll das dem Erfolg des iPhone Fold, das für September 2026 geplant ist, keinen Abbruch tun:

  • Noch in den ersten Monaten sollen etwa 5,4 Millionen Einheiten über die Ladentheke wandern.
  • Über den gängigen Verkaufszyklus bis einschließlich 2027 sollen es schließlich 15,4 Millionen Einheiten werden, womit das iPhone Fold in etwa 7 Prozent des Apple-Handy-Portfolios ausmachen würde.

Wenden wir denselben Preisaufschlag vom iPhone 17 Pro Max auf das Fold für die deutsche UVP an, landen wir übrigens bei rund 2.940 Euro für das faltbare Apple-Handy. Um auf eine runde Summe zu kommen, dürfte das iPhone Fold also hierzulande für 2.900 bis 3.000 Euro erscheinen.

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