Samsung bietet zahlreiche KI-Tools auf seinen Handys an, doch drei Viertel der User benutzen die gar nicht

Samsung hat eine neue Kampagne gestartet, um die Bildbearbeitung per KI populärer zu machen.

Samsung-Handys bieten viele KI-Funktionen. (Bildquelle: Samsung) Samsung-Handys bieten viele KI-Funktionen. (Bildquelle: Samsung)

Viele Handy-Hersteller bieten mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, Schnappschüsse direkt auf dem Gerät mithilfe von KI zu bearbeiten. Die Tools sind dabei teilweise ziemlich mächtig. Laut Samsung werden sie allerdings trotzdem nur von etwa drei Viertel aller Nutzer verwendet.

Nur die wenigsten nutzen KI zur Bildbearbeitung

Samsung hat am 25. November 2025 eine neue Kampagne mit dem Titel »One Shot Challenge« gestartet. Dabei soll gezeigt werden, wie einfach es ist, mit einem Samsung-Smartphone perfekte Fotos zu produzieren.

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Mit dem Feature »Generative Edit« können etwa störende Personen, Schatten oder Objekte im Hintergrund einfach entfernt werden. Die so entstandenen Lücken werden mit KI-generierten Inhalten aufgefüllt.

Laut Samsung soll das einen größeren Fokus auf die einzelnen Erlebnisse ermöglichen. Man muss nicht minutenlang hunderte Fotos schießen, um das perfekte Bild zu erhalten, sondern kann einen einzelnen Schnappschuss hinterher ganz einfach verbessern.

Diese Möglichkeit passt auch zu einer in der EU durchgeführten Studio, deren Ergebnisse Samsung ebenfalls in dem Artikel vorstellt:

  • 57 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich durch das Fotografieren aus dem Moment gerissen fühlen
  • 45 Prozent der Befragten geben an, dass sie einen Druck verspüren, »perfekte« Fotos zu machen, etwa für Social Media
  • 86 Prozent der Befragten geben an, dass sie unerwünschte Elemente in ihren Fotos finden

Die Daten deuten eigentlich darauf hin, dass KI-Features wie »Generative Edit« mit offenen Armen aufgenommen werden müssten. Dem ist aber nicht so. Laut Samsung haben nämlich satte 74 Prozent aller befragten Nutzer KI-Bildbearbeitungs-Tools überhaupt noch nicht benutzt.

Im Gegenzug greifen eben nur 26 Prozent der Nutzer zur KI, um ihre Bilder zu verbessern. Woran das liegt, lässt sich nur spekulieren. Möglicherweise hat Samsung diese Funktionen nicht ausreichend erklärt oder beworben, weshalb jetzt die neue Kampagne ins Leben gerufen wurde.

Möglicherweise mögen es viele Leute aber auch einfach, »eigene« Bilder zu verwenden und diese auch selbst zu bearbeiten. Die sind dann vielleicht nicht »perfekt«, aber origineller und einzigartiger.

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