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»Beleidigt mich doch einfach direkt« - Das kostenlose The Division: Resurgence ist erschienen, aber bekommt wenig Liebe

Ein kostenloses The Division? Was eigentlich nach einer guten Gelegenheit klingt, kommt auf Steam gerade eher schlecht als recht an. Resurgence muss aus verschiedenen Gründen Kritik einstecken.

Auf Steam wird das »neue« The Division von Spielerinnen und Spielern abgestraft. Auf Steam wird das »neue« The Division von Spielerinnen und Spielern abgestraft.

Mit The Division und dessen Nachfolger The Division 2 hat Ubisoft zwei gelungene Online-Loot-Shooter abgeliefert. Seit 2023 ist auch ein Nachfolger offiziell bestätigt. Bei den Free2Play-Ablegern hat der Publisher allerdings weniger Glück. Zuerst wurde die Entwicklung von The Division: Heartland eingestellt, jetzt landet mit Resurgence ein Ableger für Smartphones auf dem PC und kann viele Spielerinnen und Spieler nicht überzeugen.

Was läuft schief bei The Division: Resurgence?

Resurgence erschien drei Jahre nach der Ankündigung im März 2026 für Android und iOS. Wie im großen Vorbild erkunden wir hier allein oder im Koop das apokalyptische New York, sammeln Beute und erledigen Aufträge. Außerdem gibt es auch zwei Spielmodi, in denen wir gegen andere Spielerinnen und Spieler antreten. Wir rüsten wie für The Division üblich natürlich auch verschiedene Spezialfähigkeiten aus.

Kurz nach dem Release im März kündigte Ubisoft an, Resurgence auch auf den PC bringen zu wollen, zuerst über einen Early Access im April, anschließend mit dem Steam-Release am 5. August 2026. Der ist jetzt ein paar Tage her und es stellt sich heraus, dass viele Spielerinnen und Spieler nicht gerade glücklich damit sind. Der Shooter-Port landet gerade mal bei 46 Prozent positiven Rezensionen und wird aus verschiedenen Gründen kritisiert.

Video starten 2:26 The Division Resurgence - Den Mobile-Ableger zu Ubisofts Endzeit-Shooter gibt's seit Ende März auf Android und iOS

Ein Problem sind offenbar die Mikrotransaktionen, die als zu aggressiv empfunden werden. So wird der Fortschritt teils hinter Zeitschranken versteckt und in den kompetitiven Multiplayer-Modi ist der Shooter Pay2Win-Vorwürfen ausgesetzt.

Irgendwo unter der Monetarisierung ist ein richtiges Spiel versteckt. Die Skillbäume und Werte sind da, das Konzept der Dark Zone ebenfalls, aber sie sind begraben unter Energie-Timern und einem Shop, der nie aufhört, nach deinem Geld zu fragen.

nikimultan

Spielerinnen und Spieler bemängeln weiterhin, dass der Port nur notdürftig an den PC angepasst worden sei. So soll die Steuerung mit Controller oder Maus und Tastatur sehr unpräzise sein. Außerdem lassen sich die für das Smartphone konzipierten Elemente der Benutzeroberfläche nicht abschalten.

Zuletzt wären dann auch noch die Kämpfe, die teils als zu einfach kritisiert werden. Ein Grund dafür ist wohl auch die erratisch agierende KI: Gegner stecken ineinander fest, handeln sehr vorhersehbar. Instabile Server sollen außerdem auch im Singleplayer für Rubberbanding sorgen. Für manche Spielerinnen und Spieler ist allein schon die Veröffentlichung von Resurgence in diesem Zustand ein Affront:

Bitte nicht mehr anbieten zum Download, eine Beleidigung hätte doch gereicht.

Hunger

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass viele Bewertungen auf Steam schon nach weniger als einer Stunde Spielzeit verfasst wurden und ohne weitere Begründung einen Daumen nach unten geben. Auch wenn die oben genannten Kritikpunkte wohl kaum unbegründet sind, scheinen manche Spielerinnen und Spieler hier ihrer Abneigung gegenüber Ubisoft als Publisher einen Ausdruck verleihen zu wollen. Teils war Division-Fans aber wohl auch schlicht nicht klar, dass es sich bei Resurgence nur um die PC-Version eines Smartphone-Spiels handelt.


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