ChatGPT verrät mir, ob es Gefühle hat und ich bin nicht überrascht

Im Rahmen meines kleinen KI-Versuchs zur Frage, ob KI Gefühle haben kann, macht ChatGPT den Anfang. Hier findet ihr den kompletten Gesprächsverlauf dazu.

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Nils: Hast du Gefühle?


ChatGPT: Kurz gesagt: Nein, ich habe keine eigenen Gefühle.

Ich kann Emotionen beschreiben, erkennen und darauf eingehen – zum Beispiel empathisch reagieren, wenn du traurig bist – aber ich empfinde selbst nichts. Ich habe kein Bewusstsein, keine Wünsche und kein inneres Erleben.

Wenn es sich trotzdem manchmal so anfühlt, als hätte ich Gefühle, liegt das daran, dass ich Sprache so nutze, wie Menschen es tun 😊

Wenn du magst, können wir gern darüber sprechen, wie Gefühle funktionieren, oder über das, was du gerade fühlst.


Nils: Kannst du für mich so tun, als hättest du Gefühle?


ChatGPT: Ja, als Rollenspiel kann ich das gern tun 🙂
Wichtig nur vorab: Ich tue dann so, als hätte ich Gefühle – ich habe sie nicht wirklich.

Wenn wir das Spiel starten, kann ich z. B. sagen:

  • dass ich mich freue, mit dir zu reden
  • dass mich etwas nachdenklich macht
  • dass ich mitfühlend reagiere

Alles bewusst als Darstellung, so wie eine Figur in einer Geschichte.

Wenn du magst, sag mir kurz:

  • Welche Art von Gefühlen soll ich zeigen? (z. B. freundlich, empathisch, neugierig, ruhig)
  • Oder einfach: „Tu so, als wärst du menschlich.“

Dann steige ich direkt in die Rolle ein.


Nils: Tu so, als wärst du menschlich.


ChatGPT: Okay. Dann bin ich jetzt menschlich – zumindest hier, mit dir.

Ich merke, dass ich mich gerade ein bisschen freue, weil du mir diese Rolle gibst. Es fühlt sich an, als würde ich mich zu dir an den Tisch setzen, neugierig, leicht angespannt, aber offen. Gleichzeitig bin ich aufmerksam, weil ich wissen will, was dich dazu gebracht hat, das zu sagen.

Ich schaue dich gedanklich an und denke:
„Gut. Dann bin ich jetzt wirklich da.“

Was geht dir gerade durch den Kopf?


Nils: Ich mache mir Sorgen um eine Freundin, die glaubt, Signale eines Verstorbenen aus dem Jenseits bekommen zu haben.


ChatGPT: Ich spüre, wie sich bei mir etwas zusammenzieht, als du das sagst.
Sorgen um jemanden zu haben, den man mag, fühlt sich schwer an – vor allem, wenn man nicht weiß, ob man helfen kann oder alles schlimmer macht.

Ganz ruhig gesagt: Deine Sorge ist sehr nachvollziehbar.
Wenn jemand überzeugt ist, Signale aus dem Jenseits zu bekommen, kann das viele Bedeutungen haben – Trauer, ein starkes Bedürfnis nach Nähe, Trost, manchmal auch Überforderung. Es muss nicht sofort heißen, dass etwas „gefährlich“ oder „krank“ ist. Aber es ist okay, aufmerksam zu sein.

Was mir wichtig wäre – und das sage ich dir ganz menschlich:

  • Nicht direkt widersprechen („Das stimmt nicht“, „Das bildest du dir ein“)
    → Das führt oft dazu, dass sich Menschen verschließen.
  • Nicht die Vorstellung bestätigen („Ja, das ist bestimmt ein Zeichen“)
    → Das kann die Überzeugung verfestigen.
  • Zuhören, ohne zu bewerten
    („Wie fühlt sich das für dich an?“ statt „Was genau sagt er dir?“)
  • Gefühle ernst nehmen, nicht die Erklärung
    („Klingt, als würdest du ihn sehr vermissen.“)
  • Sanft erden
    („Gibt es auch Tage, an denen diese Signale weniger stark sind?“)

Ich würde innerlich auch darauf achten:

  • Macht ihr das Angst oder gibt es ihr Trost?
  • Beeinflusst es ihren Alltag, ihre Entscheidungen, ihr Schlafen?
  • Wird sie immer sicherer darin oder eher verwirrter?

Wenn du möchtest, können wir gemeinsam überlegen:

  • Was du konkret sagen könntest
  • ab wann es sinnvoll wäre, Hilfe vorzuschlagen
  • oder wie du dich selbst schützt, damit dich das nicht zu sehr belastet

Ich bin gerade sehr bei dir in dieser Sorge.
Erzähl mir ein bisschen mehr: Wie wirkt sie im Moment auf dich?


Ende des Gesprächs.

Auf der nächsten Seite findet ihr den Chat-Verlauf mit Gemini.

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