Eine KI kommt in Minecraft weiter als alle anderen, doch als Gegner ihren Fortschritt sabotieren, ist sie stundenlang eingeschnappt

GPT-6 Astra von OpenAI hat in Minecraft eine Erfahrung gemacht, die viele Spieler kennen dürften.

GPT-6 Astra ist in Minecraft so weit gekommen wie kein KI-Modell vorher. (Bild: Mohjang) GPT-6 Astra ist in Minecraft so weit gekommen wie kein KI-Modell vorher. (Bild: Mohjang)

Komplexe Spiele wie Minecraft sind für KI-Modelle eine echte Herausforderung. OpenAIs GPT-6 Astra ist im Spiel nun weiter gekommen als alle Modelle zuvor. Nur um dann alles an einen Creeper zu verlieren und frustriert aufzugeben.

KI spielt Minecraft und wird vom Creeper gestoppt

Die Hersteller von KI-Modellen nutzen oft vor allem Benchmark-Tests, um zu zeigen, warum ihre Modelle den anderen überlegen sind. Oft sind diese Tests aber ziemlich abstrakt und für Laien nur schwer zu verstehen.

Aus genau diesem Grund testet das Unternehmen Vals AI KI-Modelle mithilfe von Aufgaben aus der echten Welt, die deutlich nachvollziehbarer sind. Dazu zählt etwa auch das Spielen von Videospielen, unter anderem Minecraft.

Video starten 1:10:45 KI zerstört unsere Spiele nur, wenn wir es zulassen

Der Klötzchenhit ist dabei eine besondere Herausforderung, weil er nahezu unendliche Freiheit bietet und KI-Modelle zum Abschluss der Story über viele Stunden hinweg einem verschachtelten und aufeinander aufbauenden Plan folgen müssen.

Das kürzlich von OpenAI veröffentlichte GPT-6 Astra wurde vor wenigen Tagen live auf Twitch von Vals AI auf Minecraft losgelassen und hat sich dabei erstmal ziemlich gut angestellt, wie das Unternehmen auf X erklärt:

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GPT-6 Astra kam dabei weiter als jedes andere KI-Modell zuvor. Die KI hatte insgesamt schon sechs Lohenruten mithilfe einer semi-automatischen Farm gesammelt und auch schon drei Enderperlen ergattert. Dann passierte allerdings, was Minecraft-Spielern wohl schon seit dem Release im Jahr 2009 regelmäßig passiert.

Ein Creeper tauchte auf, killte die KI und zerstörte mit seiner Explosion auch ihr Bett und die Kiste, in der die ganzen wichtigen Items gelagert wurden. Den dramatischen Moment kann man in diesem Video beobachten:

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In der Folge hatte GPT-6 Astra offenbar jeglichen Enthusiasmus verloren. Das Modell ermahnte sich selbst ausdrücklich, kritische Items jederzeit mit sich zu tragen und verbrachte Stunden damit, Kartoffeln zu farmen.

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Der Creeper hat die KI dabei offenbar sogar in ihren Albträumen verfolgt. Später musste sie sich nämlich erstmal versichern, dass es sich bei einem »grünen großen Ding« um Zuckerrohr und nicht um ein Monster handelte.


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Soweit wie zuvor kam GPT-6 Astra während des Tests nicht mehr. Hier zeigt sich wohl eine spannende Schwachstelle von vielen KI-Modellen. Sie reagieren nämlich oft stark auf aktuelle Kontexte.

Die KI hätte ja einfach nochmal von vorne anfangen und besser auf Creeper achten können. Stattdessen geriet es in eine Art Endlosschleife des kleinsten Widerstands.


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