Jetzt mal Hand auf's Herz: Wie oft geht es euch so, dass ihr etwas vergesst? Gerade, wenn man bei der Arbeit viel in Meetings sitzt, mal kurz mit den Gedanken abschweift und gleichzeitig auch noch das ganze Leben mit all seinen Hürden managen muss, geht schnell was unter. Mir geht's da nicht anders.
Umso spannender daher ein relativ neues Gadget, das euch als massive Erinnerungsstütze dienen kann – so ihr es denn einzusetzen wisst.
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Es gibt ja haufenweise Tools und Lifehacks
für Erinnerungsstützen. Ich habe wirklich alles ausprobiert. Zettelwirtschaft, Notiz-Apps auf dem Handy und sogar Sprachmemos mit dem Smartphone – letztere landen in einem digitalen Nirwana aus 400 unsortierten Audiodateien, die ich nie wieder anhöre.
Kurz gesagt: Ich müsste mir eigentlich ständig etwas merken, aber ich tu's nicht, weil es zu viel Aufwand, Chaos oder zu ablenkend ist.
Ein Gedächtnis wie Mike Ross in „Suits“: Alles Gesagte bleibt!
Die Rede ist vom Plaud NotePin, einem winzigen KI-Recorder in Pillenform, den ihr als Anhänger, am Armband oder per Magnet-Clip direkt an der Kleidung tragen könnt. Draufdrücken, eine Vibration kommt – schon läuft die Aufnahme. Nochmal drücken, zwei Vibrationen, fertig. Man muss damit also wirklich nichts tun, das irgendwie ablenkt.
Das eigentlich Spannende passiert aber danach: Die App verwandelt die Aufnahme automatisch in ein sauberes, strukturiertes Protokoll – mit KI-Transkription und einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Aus einem 45-minütigen Meeting wird so in wenigen Minuten eine Liste mit den zentralen Entscheidungen und offenen To-dos, statt einer Audiodatei, die man eh nie hört.
Und es wird noch besser: Ihr könnt dadurch auch einfach nach bestimmten Schlagwörtern suchen, falls ihr euch mal an eine bestimmte Passage erinnern müsst. Das hilft nicht nur im Beruf, sondern auch privat ungemein.
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Abseits davon, dass der Plaud-Stecker Deutsch und Englisch versteht, kann er über 100 Sprachen verarbeiten, transkribieren und übersetzen.
Der Akku hält bei viel Benutzung für ein paar Tage durch, ist aber auch schnell wieder aufgeladen. Schönes Gimmick: Über „Find My“ könnt ihr ihn auch jederzeit tracken wie einen Smart-Tag. Praktisch, bevor man so ein kleines Dingens verliert, weil man vergisst, wo man es hingelegt hat.
Die Sache mit dem Aufnehmen: Das solltet ihr wissen!
Und weil mir das wirklich wichtig ist: So ein Gerät nimmt natürlich auch die Menschen auf, die gerade mit euch im Raum sind – nicht nur eure eigenen Gedanken. Ihr sollt daher grundsätzlich immer vorher sagen, wenn ihr den NotePin in einem Gespräch oder Meeting einschaltet, und das Okay von allen Beteiligten einholen. Das ist in Deutschland übrigens nicht nur eine Frage des Anstands, sondern rechtlich vorgeschrieben: Wer das gesprochene Wort anderer aufnimmt, braucht deren Einverständnis. Also: Sagt einfach zu Beginn eines Meetings Bescheid.
Auch bei uns im Unternehmen wurden solche Gadgets schon genutzt. Meistens müsst ihr am Anfang erst einmal erklären, was das denn eigentlich ist. Sobald die Leute das aber verstanden haben, finden es viele plötzlich spannend.
So wie ich. Natürlich ist es immer etwas sensibel, jemanden aufzunehmen, aber wenn man das als nützliches Tool zu verwenden weiß, dann ist es ein echter Held für den Alltag.
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