Fazit: Kindle Scribe im Test: Der nächste Schritt für E-Book-Reader, aber noch bin ich nicht begeistert

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Fazit der Redaktion

Alana Friedrichs
@_alanani_

Der Kindle Scribe muss sich leider sowohl als E-Book-Reader als auch als digitales Notizbuch den jeweiligen dedizierten Geräten geschlagen geben. Gegenüber dem ReMarkable 2 fällt er durch fehlende Office-Anwendungen zurück, im Vergleich zu anderen Kindle-Modellen ist er als reines Lesegerät zu teuer.

Damit dürfte es dem Scribe nicht gelingen, digitale Notizbücher aus der Nische herauszuheben. Trotzdem könnten einige von euch mit dem neuen Amazon-Modell glücklich werden.

Denn der Scribe ist eben gerade dann eine gute Wahl, wenn ihr ein Gerät sucht, das beides kann - und dafür auch mit ein paar Kompromissen leben könnt. Gerade für längere Reisen, während derer ihr sowohl lesen als auch schreiben möchtet, gleichzeitig aber nur wenig Gepäck mit euch herumschleppen wollt, könnte sich der Scribe als beste Wahl erweisen.

Ich hoffe, dass Amazon weiter an dem Konzept des Kindle Scribe feilt. Denn das Potenzial, sich auch als vollwertiges Notizbuch zu etablieren, ist schon jetzt da. Was es dabei vor allem braucht, ist eine Cloud-Anbindung, wie man sie bei Konkurrenzprodukten findet. Oder Amazon positioniert den Scribe vornehmlich als Kindle mit Schreibfunktion und weniger als vollwertiges Office-Produkt. Dann aber muss der Preis niedriger ausfallen.

So oder so: Der Fahrplan ist für Amazon klar. Wenn man erfolgreich in eine der beiden Richtungen optimiert, könnte schon der direkte Nachfolger meine enthusiastische Empfehlung erhalten.

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