Kein Subwoofer nötig: Die neue Klipsch-Soundbar hat so viel Wumms, dass mein Zimmer bebte – doch dafür fehlt mir etwas anderes

Viel Bass, wenig Volumen: Das Dilemma der Klipsch Flexus Core 100 wirft die Frage auf, wie viel es davon wirklich braucht.

Kurz und breit: Bei Körpermaßen von vielen nicht erwünscht, kommt das einer Soundbar sehr entgegen. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Kurz und breit: Bei Körpermaßen von vielen nicht erwünscht, kommt das einer Soundbar sehr entgegen. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

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Moderne Audiogeräte – besonders Kopfhörer – werden gerne basslastig eingestellt. Der Grund: Es kommt gut bei den Leuten an. Menschen wie ich regeln die Tieftöne im Equalizer dann erst mal zurück.

Die Klipsch Flexus Core 100 kommt von Haus aus mit zwei 4-Zoll-Subwoofern in der Soundbar selbst – mächtig! Doch ich habe heute einmal mehr gelernt: Bass schadet dem Klang, sogar einer so potenten Klangstange wie der von Klipsch.

Aber ich habe eine Lösung.

Transparenzhinweis: Klipsch hat mir die Flexus Core 100 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Klipsch hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Klipsch Flexus Core 100
Klipsch Flexus Core 100
Ihr wollt schnell und einfach den Klang am TV aufmotzen und dabei nicht zum Billigsten greifen? Dann werft unbedingt ein Auge auf die Klipsch Flexus Core 100. Preispunkt: 400 Euro.

Gerade der Formfaktor könnte euch überzeugen: Die Soundbar ist recht tief, aber vergleichsweise schmal. Das sorgt für einen ordentlichen Klangkörper. Optisch unaufgeregt, ist die Haptik nicht von schlechten Eltern. Gerade das schmale Holzfurnier an der Oberseite sieht edel aus und macht den Klang ein Eckchen wärmer.

Apropos Klang: Hier macht die Flexus Core 100 grundsätzlich einen guten Job. Die eingebauten Subwoofer hauen allerdings so viel Bass auf die Ohren, dass der Rest des Klangs leiden kann. Da kommt es auch darauf an, wie viele oder wenige tiefe Töne von der Quelle kommen. Bei wenig Bass klingt die Soundbar nämlich unverschämt gut.

Das führt zu einem Dilemma: Tieftöne künstlich zurückschrauben? Ich würde sagen, lieber gleich in zusätzliche Lautsprecher investieren, denn der Raumklang ist ebenfalls definitiv ausbaufähig.
  • Optisch und haptisch hochwertig
  • Vergleichsweise schmal
  • Starker Bass ohne Subwoofer
  • Ohne konstanten Bass sehr guter Klang
  • Ordentlicher Klangkörper
  • Bass kann Sound stark einengen
  • Raumklang hat Luft nach oben

Klipsch Flexus Core 100: Design und Verarbeitung

Ich bin ja immer ein wenig aufgeregt, wenn ich eine Soundbar auspacke. Das verwendete Material kann beim Klang nämlich einen empfindlichen Unterschied machen.

  • Billiges Plastik kann den Klang abflachen.
  • Ein Metallgitter kann den Klang hart wirken lassen.
  • Holz kann den Klang wärmer machen.

Und siehe da: Auf der Oberseite zwischen zwei Metallgittern sitzt ein Holzfurnier. Der Boden besteht aus Kunststoff, ansonsten umspannt Stoff die ganze Soundbar. Von allem etwas also.

Ein Augenmerk möchte ich auf die Maße legen. Die Flexus Core 100 misst 76 x 7,1 x 12,7 cm und bringt 4,5 kg auf die Waage.

Dafür, dass die Soundbar gar nicht mal so breit ist, ist sie ziemlich tief. Quadratisch, praktisch, gut ist das nicht, aber die Flexus Core 100 wirkt klobig – und das finde ich super! Denn das sorgt für einen Klangkörper, der die Tieftöne der beiden verbauten 4-Inch-Subwoofer unterstützt.

Wenn ihr nicht allzu viel Platz in der Breite habt, dann ist die Flexus Core 100 eine ausgezeichnete Lösung. Nachstehend noch ein Vergleich mit meinen zwei letzten getesteten Soundbars.

Klipsch Flexus Core 100 Die Flexus Core 100 ist ziemlich genau so breit wie der Standfuß meines Schreibtisch-TVs. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Teufel Cinebar 22 Teufels Cinebar 22 ist mit 100 Zentimetern in etwa so breit wie der TV selbst. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Sharp Q HT-SBW55121 Bei Sharps Q HT-SBW55121 kommen noch mal 50 cm im Vergleich zu den 76 cm der Klipsch hinzu. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Wenn es um die Abschlüsse geht, findet ihr alles auf der Rückseite, was ihr braucht:

  • HDMI
  • USB-A, USB-C
  • Optisch
  • Sub-Out

Bedient wird die Soundbar über Gestensteuerung, was im Test tadellos funktioniert hat. Wem das zu aktig ist, der greift zur Fernbedienung.

Interessant sind die beiden Upfiring-Subwoofer, die, wie der Name schon verrät, nach oben feuern. Üblicherweise findet man die an der Unterseite und nach unten gerichtet. Warum ich mit ihnen allerdings ein Hühnchen zu rupfen habe, lest ihr gleich.

Darüber hinaus fehlen mir Sidefiring-Speaker, die Klang zur Seite abstrahlen. Die sind immer willkommen, wenn es um Surroundsound geht.

Auf der nächsten Seite lest ihr, wie es um Kino und Musik bestellt ist. Zahlen sich die Subwoofer bei Krachbumm in Filmen aus? Hier geht es direkt zur zweiten Seite.

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