Moderne Audiogeräte – besonders Kopfhörer – werden gerne basslastig eingestellt. Der Grund: Es kommt gut bei den Leuten an. Menschen wie ich regeln die Tieftöne im Equalizer dann erst mal zurück.
Die Klipsch Flexus Core 100 kommt von Haus aus mit zwei 4-Zoll-Subwoofern in der Soundbar selbst – mächtig! Doch ich habe heute einmal mehr gelernt: Bass schadet dem Klang, sogar einer so potenten Klangstange wie der von Klipsch.
Aber ich habe eine Lösung.
Transparenzhinweis: Klipsch hat mir die Flexus Core 100 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Klipsch hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Klipsch Flexus Core 100: Design und Verarbeitung
Ich bin ja immer ein wenig aufgeregt, wenn ich eine Soundbar auspacke. Das verwendete Material kann beim Klang nämlich einen empfindlichen Unterschied machen.
- Billiges Plastik kann den Klang abflachen.
- Ein Metallgitter kann den Klang hart wirken lassen.
- Holz kann den Klang wärmer machen.
Und siehe da: Auf der Oberseite zwischen zwei Metallgittern sitzt ein Holzfurnier. Der Boden besteht aus Kunststoff, ansonsten umspannt Stoff die ganze Soundbar. Von allem etwas also.
Ein Augenmerk möchte ich auf die Maße legen. Die Flexus Core 100 misst 76 x 7,1 x 12,7 cm und bringt 4,5 kg auf die Waage.
Dafür, dass die Soundbar gar nicht mal so breit ist, ist sie ziemlich tief. Quadratisch, praktisch, gut ist das nicht, aber die Flexus Core 100 wirkt klobig – und das finde ich super! Denn das sorgt für einen Klangkörper, der die Tieftöne der beiden verbauten 4-Inch-Subwoofer unterstützt.
Wenn ihr nicht allzu viel Platz in der Breite habt, dann ist die Flexus Core 100 eine ausgezeichnete Lösung. Nachstehend noch ein Vergleich mit meinen zwei letzten getesteten Soundbars.
Wenn es um die Abschlüsse geht, findet ihr alles auf der Rückseite, was ihr braucht:
- HDMI
- USB-A, USB-C
- Optisch
- Sub-Out
Bedient wird die Soundbar über Gestensteuerung, was im Test tadellos funktioniert hat. Wem das zu aktig ist, der greift zur Fernbedienung.
Interessant sind die beiden Upfiring-Subwoofer, die, wie der Name schon verrät, nach oben feuern. Üblicherweise findet man die an der Unterseite und nach unten gerichtet. Warum ich mit ihnen allerdings ein Hühnchen zu rupfen habe, lest ihr gleich.
Darüber hinaus fehlen mir Sidefiring-Speaker, die Klang zur Seite abstrahlen. Die sind immer willkommen, wenn es um Surroundsound geht.
Auf der nächsten Seite lest ihr, wie es um Kino und Musik bestellt ist. Zahlen sich die Subwoofer bei Krachbumm in Filmen aus? Hier geht es direkt zur zweiten Seite.

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