Das Windows-Konto meines aktuellen PCs trägt den pragmatischen Namen Mini-ITX 12-18
, weil ich ihn im Dezember 2018 zusammengebaut habe.
Seitdem habe ich den PC nicht ein einziges Mal neu aufgesetzt, indem ich Windows frisch installiere, Dateien ausmiste und so weiter.
Eine Situation, die früher für mich undenkbar gewesen wäre, weil der Rechner früher oder später dann doch gefühlt immer langsamer wurde.
Aber was hat sich im Vergleich zu damals geändert?
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Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten und es passieren merkwürdige Dinge
- Schnellere Hardware: Dank CPUs mit mehreren Kernen und üppigem Arbeitsspeicher verzeiht mein Rechner es mir deutlich mehr als früher, wenn ich ihn nicht pfleglich behandle und in einem aufgeräumten Zustand, mit möglichst wenig Ballast belasse.
- Größere Datenträger: Weil Speicherplatz nicht nur in großen Mengen zu niedrigen Preisen zu haben ist, sondern noch dazu in Form von schnellen SSDs, komme ich viel später als früher in diesem Punkt an Grenzen.
- Gereiftes Betriebssystem: Meinem Eindruck nach ist Windows bei aller Kritik, die man daran haben kann, mit der Zeit im Umgang mit den vorhandenen Ressourcen Stück für Stück effizienter geworden (auch wenn es immer wieder mal seitens Microsoft hakt).
- Weniger Spiele: Ich komme heute seltener als früher zum Zocken. Daher beschränke ich mich auf einige wenige Spiele, die noch dazu meist weder viel Speicherplatz noch andere Ressourcen benötigen. Beispiele dafür sind League of Legends, The Bazaar und The Last Spell.
Gleichzeitig bin ich inzwischen dennoch an einem Punkt angelangt, an dem ich über eine saubere Neuinstallation nachdenke.
Warum ich wohl mal wieder einen Neustart brauche
Mein Rechner hakt mittlerweile doch immer häufiger. Das merke ich etwa durch einen manchmal zuckenden Mauszeiger, deutlich längere Bootzeiten und den ein oder anderen Programmabsturz.
Das ist alles noch in einem absolut erträglichen Maße vorhanden. Aber ich merke, wie der Zahn der Zeit langsam, aber sicher an meinem System nagt.
Ich könnte mich zwar auf die Fehlersuche begeben und generell etwas aufräumen. Die effektivste Methode ist es gefühlt aber dennoch, den Neuinstallations-Holzhammer anzuwenden.
Euer Vorgehen und das unserer Redaktionen
Mich interessiert abschließend, wie es bei euch aussieht.
Nehmt daher gerne an der folgenden Umfrage teil, um es mir zu verraten!
Um vor dem Schreiben dieses Artikels ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ich mit den deutlich seltener gewordenen Neuinstallationen allein da stehe, habe ich übrigens eine schnelle Umfrage in den Webedia-Redaktionen gestartet.
Das Ergebnis bei 54 abgegebenen Stimmen:
- 47 Personen geht es so wie mir.
- 1 Person setzt ihren PC immer noch in deutlich kürzeren Abständen wieder neu auf.
- 6 Personen können dazu nichts sagen.
In unserer Foren-Crew kam auch mehrfach die Aussage, dass der PC nur noch bei einem Hardware-Wechsel neu aufgesetzt wird.
Vielleicht nehme ich die Auffrischung meines Windows daher gleich mal zum Anlass, mir neue Komponenten anzuschaffen.
Wenn man bedenkt, dass in meinem Rechner immer noch ein Core i5 8600K werkelt, ist das langsam durchaus eine Überlegung wert – sprach der Tech-Redakteur.

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