Selbst wer keine Rennspiele mag, muss eines neidlos anerkennen: Need for Speed ist ein fantastischer Name für einen Arcade-Racer.
Selten haben drei Wörter (ursprünglich waren es sogar vier) so prägnant transportiert, worum es in einem Spiel geht. Sei der Erste über die Ziellinie, hab Spaß auf der Piste, drück das Gaspedal durch. Doch im Jahr 2026 ist der Name für mich längst zum Symbol begrabener Hoffnungen geworden, die einstige Spritzigkeit der Serie hinfort getragen von unzähligen uninspirierten Fortsetzungen.
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Need for Speed ist zum lästigen Klotz am Bein eines Publishers geworden, der tote Spielemarken sammelt wie andere Pokémon-Karten: Electronic Arts. Denn selbst wenn ich mich Nostalgie-getrieben auf die alten Strecken der frühen Need for Speed-Spiele flüchten will, um die glorreichen Tage der Serie wiederaufleben zu lassen, stellt mir EA ein Bein.
Vom Siegertreppchen auf den Schrottplatz
Die aktuelle Lage von Need for Speed ist gelinde gesagt deprimierend. Seit der Veröffentlichung von Unbound Ende 2022 herrscht weitestgehend Funkstille, was echte Neuentwicklungen angeht.
Der Tiefpunkt dieser Entwicklung war für mich die offizielle Umbenennung von Criterion Games in »Criterion – A Battlefield Studio«. Dass eines der einstmals talentiertesten Rennspielstudios der Welt dazu degradiert wurde, die Fahrphysik in Battlefield 6 zu programmieren, ist eine beispiellose Verschwendung von Expertise.
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