Sony soll an gleich zwei neuen Handhelds arbeiten – einer davon soll noch dieses Jahr erscheinen

Ein Refresh der PS Portal soll noch dieses Jahr erscheinen. Ein nativer Handheld soll auch geplant sein.

Die PS Portal hat erst vor kurzem ein großes Update für Cloud-Gaming erhalten. Jetzt soll sogar ein Hardware-Refresh geplant sein. (Bildquelle: Sony) Die PS Portal hat erst vor kurzem ein großes Update für Cloud-Gaming erhalten. Jetzt soll sogar ein Hardware-Refresh geplant sein. (Bildquelle: Sony)

Sony plant laut aktuellen Insider-Berichten eine zweistufige Offensive im Handheld-Markt: Neben einem OLED-Upgrade für die PlayStation Portal noch im Jahr 2026 soll ein völlig neuer, nativer Gaming-Handheld mit modernster RDNA-5-Technik die Lücke zur PlayStation 6 schließen.

Darum ist das wichtig:

  • Dieser Leak würde eine fundamentale Kehrtwende in Sonys Hardware-Strategie markieren.
  • Während die PlayStation Portal bisher ein reines Streaming-Zubehör war, deutet die Entwicklung eines nativen Handhelds (»Project Canis«) darauf hin, dass Sony das Feld nicht länger dem Steam Deck, der Nintendo Switch 2 oder der ROG Xbox Ally überlassen will. 
  • Für Spieler und Spielerinnen bedeutet dies perspektivisch die Wahl zwischen einer günstigen, verbesserten Streaming-Lösung mit brillantem Display und einer leistungsstarken Handheld-Konsole, die aktuelle PlayStation-Spiele ohne Internetzugang abspielen könnte.

Neue PS Portal mit OLED-Bildschirm

Die aktuelle PS Portal besitzt ein 8-Zoll-LCD mit Full-HD-Auflösung und 60 Hz. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die aktuelle PS Portal besitzt ein 8-Zoll-LCD mit Full-HD-Auflösung und 60 Hz. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Den Anfang macht laut dem bekannten Leaker »KeplerL2« eine Modellpflege der PlayStation Portal. Das aktuelle Modell nutzt ein klassisches LC-Display mit 60 Hz.

In einer Zeit, in der Geräte wie das Steam Deck OLED oder der Lenovo Legion Go 2 mit brillanten OLED-Panels und variablen Bildwiederholraten (VRR) auftrumpfen, wirkt die aktuelle Portal etwas altbacken.

Das soll die neue OLED-Portal bieten:

  • Kontrastreiches OLED-Panel: Für perfektes Schwarz und lebendigere Farben.
  • 120 Hz Support: Ein deutliches Upgrade gegenüber den bisherigen 60 Hz für flüssigeres Gameplay.
  • Bessere Effizienz: OLED-Technologie könnte die Akkulaufzeit positiv beeinflussen.
  • Release: Die Markteinführung wird noch für das laufende Jahr 2026 erwartet.

Da Sony erst kürzlich das Cloud-Streaming für die Portal freigeschaltet hat, ergibt ein Hardware-Refresh mit Fokus auf die Bildqualität mehr Sinn denn je.

Nativer Playstation-Handheld mit RDNA-5

Hinter den Kulissen soll Sony noch an einem weitaus ambitionierteren Projekt arbeiten: einem echten Nachfolger im Geiste der PlayStation Vita, der intern unter dem Codenamen »Project Canis« geführt wird.

Im Gegensatz zur Portal soll dieses Gerät Spiele nativ berechnen, also ohne auf eine PS5 oder die Cloud angewiesen zu sein.

Die technischen Spezifikationen, die durch KeplerL2 nun durchgesickert sind, wirken vielversprechend:

  • Architektur: Das Herzstück bildet eine GPU auf Basis der kommenden AMD RDNA 5-Architektur. Damit dürfte dieser Handheld auf neueste AMD-Grafik-Technologien zurückgreifen können.
  • Recheneinheiten: Berichten zufolge soll der Handheld zwischen 16 und 20 Compute Units (CUs) besitzen.

Besonders spannend für Besitzer und Besitzerinnen einer PS5: Sony bereitet das Ökosystem offenbar bereits aktiv vor. Entwickler sollen angehalten werden, ihre Spiele für einen speziellen »Low-Power-Modus« zu optimieren.

Dieser skaliert PS5-Titel so herunter, dass sie auf der mobilen Hardware flüssig laufen und weniger Energie verbrauchen. Damit könnte Sony zum Start sofort eine riesige Bibliothek an kompatiblen Spielen bieten.

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