Das innovative Roll-Display des Legion Pro stellt alle bisherigen Laptop-Formate in den Schatten und erweitert euren Horizont

Lenovo bringt mit dem Legion Pro Rollable die Zukunft der Gaming-Laptops: Die Frage ist nur, wann?

Die genaue Größe des Displays ist aktuell noch nicht bekannt. (Bildquelle: Adobe Stock detailfoto, Windows Latest) Die genaue Größe des Displays ist aktuell noch nicht bekannt. (Bildquelle: Adobe Stock / detailfoto, Windows Latest)

Wirklich viele Innovationen gibt es bei Laptops in den letzten Jahren ja nicht zu vermelden. Das letzte wirklich große Ding war, dass die SSD die alte mechanische Festplatte abgelöst hat, und das ist gefühlt schon eine Ewigkeit her.

Aber die nächste außergewöhnliche Neuerung ist schon da, nur viele haben sie noch nicht wirklich wahrgenommen. Ich spreche von ausrollbaren Displays. Mit dem ThinkBook Rollable hat Lenovo hier das weltweit erste Gerät auf den Markt gebracht, dessen Display sich auf Knopfdruck von 14 auf 16,7 Zoll vertikal erweitern lässt. 

Vermutlich dürfte das Legion Pro Rollable das kommende Gaming-Spitzenmodell von Lenovo werden. (Bildquelle: Windows Latest) Vermutlich dürfte das Legion Pro Rollable das kommende Gaming-Spitzenmodell von Lenovo werden. (Bildquelle: Windows Latest)

Im Test konnte uns das Konzept begeistern, allerdings konnte unser Tester Sven dem lang gezogenen Format nicht so wirklich viel abgewinnen. Bereits dort hatte er sich ein Notebook gewünscht, bei dem sich das Display zu beiden Seiten in horizontaler Ausrichtung ausfahren lässt. Wie Windows Latest berichtet, plant Lenovo angeblich ein solches Notebook für 2026. 

Welche Hardware steckt in dem Gerät?

War das ThinkBook Rollable noch ein reines Office-Gerät, wird das nächste Modell ein waschechter Gaming-Laptop, der entsprechend auch die Bezeichnung Legion tragen wird. Laut Windows Latest ist der Einsatz eines nicht näher genannten Intel Core Ultra Prozessors wohl gesetzt. Vermutlich wird es sich dabei um eines der Top-Modelle der kommenden Panther-Lake-Generation handeln. 

Video starten 0:15 Lenovo ThinkBook Plus Gen 6 Rollable

Welche Grafikkarte Lenovo in das Gerät steckt, ist bisher ebenfalls nicht bekannt. Geht aber mal davon aus, dass der Hersteller mit Sicherheit auf die aktuellen Nvidia RTX 50xx-Chips zurückgreifen wird. Weitere Informationen zur Hardware sind ansonsten nicht bekannt.

Und das Display?

Das wirklich Spannende ist natürlich das Display. Wie schon erwähnt, entrollt sich das Panel zu beiden Seiten, was dann zu einem sehr breiten 21:9-Bild führt. Welche Auflösung das Display haben wird und wie groß die Bildfläche genau ist, wurde nicht bekannt gegeben. Wie Windows Latest spekuliert, könnte es sich durchaus auch um ein kleines 14-Zoll-Notebook handeln, dessen Display sich horizontal auf 16 Zoll erweitern lässt. 

Betrachtet man das Tastenlayout mit separatem Ziffernblock, könnte man zum Schluss kommen, dass wir es hier mit einem größeren Gerät zu tun haben. Bei der Bildwiederholfrequenz geht man bei Windows Latest von mindestens 120 Hertz aus, was Sinn ergibt, da das Display des kleinen ThinkBook Rollable mit der gleichen Frequenz angesteuert wird.

Leider gibt es aktuell nur ein einziges Bild. Den wirklich spannenden Teil sieht man dabei allerdings nicht. Gemeint ist der Display-Deckel: Es wird sehr interessant sein, wie dick dieser ausfällt beziehungsweise wie der Hersteller es löst, dass der Deckel nicht zu dick wird. Irgendwo muss die ganze Technik ja untergebracht werden.

Kommt das Rollable-Notebook mit Ultra-Wide-Screen-Display im nächsten Jahr?

Wie Windows Latest weiter berichtet, soll das Gerät bereits Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. Geplant ist die Vorstellung dann wohl auf der CES. Nach unseren Informationen wird das Gerät allerdings nicht 2026 auf den Markt kommen, vielmehr wird auf der CES lediglich ein Proof of Concept, also eine Machbarkeitsstudie, gezeigt. 

Wann immer das Lenovo Legion Pro Rollable am Ende auch in den Handel kommt, eines steht schon jetzt fest: Es wird teuer. Eine der Top-Konfiguration könnte in jedem Fall ein Preisschild deutlich jenseits der 5.000-Euro-Marke aufrufen.

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