Dolby Atmos ohne kompliziertes Setup – LG-Weltneuheit kommt mit großem Versprechen zur CES 2026

Weg vom starren Set-up: Mit der Sound Suite zeigt LG zur CES 2026 ein modulares Audio-System. Dank Dolby Atmos FlexConnect und UWB-Tracking soll der Klang dem Hörer durch den Raum folgen.

Die LG Sound Suite will mit modularer Bauweise und Dolby Atmos FlexConnect die Einrichtung von Heimkino-Systemen vereinfachen. (Bildquelle: LG) Die LG Sound Suite will mit modularer Bauweise und Dolby Atmos FlexConnect die Einrichtung von Heimkino-Systemen vereinfachen. (Bildquelle: LG)

Die CES 2026 steht vor der Tür: Vom 6. bis zum 9. Januar finden sich Hersteller aus aller Welt im US-amerikanischen Las Vegas ein, um die Neuerungen zu präsentieren, die auf euch im Technikbereich warten.

Mit dabei ist das südkoreanische Unternehmen LG, das mit einem neuen Audio-Konzept aufwartet: Die sogenannte »LG Sound Suite« soll eurem Heimkinosystem »nie dagewesene Flexibilität« verpassen.

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Modulare Freiheit mit bis zu 20 Lautsprechern

Im Zentrum steht dieser Ankündigung steht die hauseigene Soundbar H7, die laut Hersteller als weltweit erstes Modell »Dolby Atmos FlexConnect« integriert.

Diese Funktion soll es ermöglichen, Lautsprecher frei im Raum zu platzieren – etwa auf Regalen oder in Ecken –, während das System den Klang automatisch optimiert. Hierfür setzt LG natürlich auf starke KI-Unterstützung, die potenzielle akustische Probleme im Raum kompensieren sollen.

  • Ergänzend führt LG die Funktion »Sound Follow« ein. Diese nutzt Ultra-Wideband-Technologie (UWB), um die Position des Nutzers im Raum zu orten. Das Ziel: Der »Sweet Spot« – der Punkt des optimalen Klangs – soll sich dynamisch an den Sitzplatz des Zuhörers anpassen.
  • In Kombination mit »Room Calibration Pro«, das akustische Raumeigenschaften analysiert, verspricht der Hersteller ein stets ausbalanciertes Klangbild.

Die H7-Soundbar selbst ist indes lediglich das Zentrum dieser Sound Suite und lässt sich mit den ebenfalls neu vorgestellten Surround-Lautsprechern M7 und M5 sowie dem W7-Subwoofer kombinieren.

LG verspricht zahlreiche Konfigurationen rund um die neue H7-Soundbar - die aber für FlexConnect nicht dabei sein muss. LG verspricht zahlreiche Konfigurationen rund um die neue H7-Soundbar - die aber für FlexConnect nicht dabei sein muss.

Nach Angaben von LG lassen sich diese Bausteine drahtlos koppeln und ermöglichen bis zu 27 verschiedene Konfigurationen. Das Spektrum reicht dabei von kompakten Setups bis hin zu einer vollwertigen 13.1.7-Kanal-Anlage.

  • Die drahtlosen Lautsprecher sollen auch direkt mit kompatiblen LG-Fernsehern harmonieren, sodass die Soundbar selbst nicht zwingend als Basisstation erforderlich ist.
  • Dient die H7 jedoch als Hauptgerät, lässt sich Dolby Atmos FlexConnect via HDMI mit jedem beliebigen TV-Gerät nutzen.

Technik aus dem TV-Flaggschiff

Für die Signalverarbeitung verbaut LG in der H7 Soundbar den α (Alpha) 11 AI Prozessor der dritten Generation. Dieser Chip kommt bereits in den OLED-Spitzenmodellen des Herstellers zum Einsatz. Seine Rechenleistung soll unter anderem für »AI Sound Pro+« genutzt werden, um Stereo-Inhalte in Surround-Sound hochzurechnen und Stimmen sowie Effekte sauber zu trennen.

Bei der Hardware kooperiert indes LG mit Peerless: Die Treiber aller Komponenten stammen von dem Traditionshersteller, was laut LG eine hohe akustische Präzision sicherstellen soll.

Neben der neuen Hardware kündigte LG an, dass Dolby Atmos FlexConnect auch für das 2026er TV-Lineup sowie ausgewählte Modelle des Jahres 2025 (G5, C5, CS5 und QNED9M) per Software-Update nachgereicht werden soll. Preise und genaue Erscheinungstermine für den deutschen Markt nannte der Hersteller bislang nicht.

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