Die Gerüchteküche brodelt: Apple plant die Vorstellung des kommenden MacBook Air mit M5-Chip angeblich im ersten Quartal 2026. Wie erwartet wird die große Revolution wohl ausbleiben, dafür zeichnet sich einmal mehr eine weitere Evolutionsstufe ab, die vor allem bei Grafikleistung und Effizienz punkten soll.
Herzstück M5
Preislich wird sich voraussichtlich wenig ändern, das Einstiegsmodell dürfte auch weiterhin bei 999 US-Dollar starten. Die größte Neuerung dürfte zweifellos der neue M5-Chip sein, der wohl auf dem fortschrittlichen 3-Nanometer-Fertigungsprozess von TSMC basiert.
Ein erster durchgesickerter Benchmark, der natürlich mit der üblichen Vorsicht zu genießen ist, gewährt dabei einen Ausblick auf die zu erwartende Leistung. Demnach könnt ihr mit einer CPU-Leistungssteigerung von 10 bis 15 Prozent rechnen. Weitaus signifikanter fällt dagegen der Sprung bei der GPU aus – hier könnte es ein Plus von stattlichen 36 Prozent geben.
In der Praxis dürften sich alltägliche Aufgaben vermutlich kaum schneller anfühlen als auf dem Vorgänger mit M4, der ebenfalls schon sehr performant war. Deutliche Vorteile werden allerdings Anwender haben, die in erster Linie kreative Anwendungen und gelegentliches Gaming nutzen.
Abseits des Leistungszuwachses dürfte die gestiegene Effizienz der vielleicht interessanteste Punkt am neuen MacBook Air sein. Durch den neuen Fertigungsprozess sollte Apple die Energieaufnahme noch weiter optimieren können, was der ohnehin schon exzellenten Akkulaufzeit zugutekommt.
Vertrautes Gehäuse
Wer auf ein radikal neues Design hofft, wird wohl auch in diesem Jahr enttäuscht werden. Branchenkenner gehen zumindest davon aus, dass Apple am bewährten Design des M2-Modells festhalten wird. Für die Qualität sind das sehr gute Nachrichten, denn viel kann man an dem Chassis des MacBook Air nicht verbessern. Unter dem Strich bleibt es also bei einem schlanken, lüfterlosen Aluminium-Unibody-Gehäuse in den beiden bekannten Größen 13 und 15 Zoll.
Neben dem M5-Chip könnte sich unter der Haube allerdings noch etwas tun: Im Gespräch sind eine höher auflösende Webcam und die Integration des neuen WiFi-7-Standards. Auch könnte es durchaus sein, dass Apple seinen Fans eine frische Farbe präsentieren wird.
Ausblick und Einordnung
Das M5 MacBook Air wird eine konsequente Weiterentwicklung. Ob sich ein Upgrade für Besitzer eines M4-Modells lohnt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit sagen. Geht man vom geleakten Benchmark aus, würde ich eher nein sagen, es sei denn, ihr benötigt unbedingt das Plus an Grafikleistung. Spannend wird sicher sein, wie stark die Akkulaufzeit vom neuen M5-Chip profitieren wird.

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