Die 3 besten Laptops für Studenten unter 1.000 €, die ich euch 2025 empfehle

Der Studienstart steht vor der Tür. Hier sind die besten Laptops für ein erfolgreiches Studium – leise, leistungsstark und größtenteils budgetfreundlich.

Ein guter Laptop ist im Studium ein unverzichtbares Werkzeug. (Quelle: Microsoft) Ein guter Laptop ist im Studium ein unverzichtbares Werkzeug. (Quelle: Microsoft)

Der Oktober bringt nicht nur Regen und Sturm, sondern markiert für viele von euch auch den Start ins Studium. Neben viel Motivation kann euch ein guter Laptop die Arbeit während der Studienzeit erheblich erleichtern.

Ich habe mich für euch auf die Suche nach guten Notebooks gemacht, die im Hörsaal nicht stören und euer Budget nicht über Gebühr strapazieren.

Sven Scharpe
Sven Scharpe

Sven ist seit Oktober 2024 Teil der GameStar-Tech Redaktion. Er ist ausgebildeter Fachinformatiker und war unter anderem bei Heise und ComputerBase als Redakteur tätig. Neben Musik der etwas härteren Art hat er auch privat ein ausgeprägtes Faible für technische Geräte, egal ob Laptop, Smartphone oder ganz normale PC-Hardware.

Apple MacBook Air M4

Schaut man sich auf einem Uni-Campus um und fragt die Studenten, von welchem Hersteller ihr Notebook ist, kommt häufig die Antwort Apple. Das MacBook Air wäre dann auch gleich meine erste Empfehlung. 

Das Basismodell mit 256-GB-SSD, 16-GB-Arbeitsspeicher und 13-Zoll-Display bekommt ihr aktuell bereits für schlanke 869 Euro. Konnte ich bei vorherigen Generationen das Einstiegsgerät wegen des knapp bemessenen RAM nur bedingt empfehlen, hat sich das mit der M4-Generation geändert.

Studenten scheinen die Notebooks von Apple zu lieben. (Quelle: Apple) Studenten scheinen die Notebooks von Apple zu lieben. (Quelle: Apple)

Bei Apple sind jetzt endlich 16-GB-Arbeitsspeicher Standard, das reicht für die meisten Aufgaben locker aus. Dazu kommt, dass nicht mehr so viel auf die SSD ausgelagert werden muss. 

Wie alle MacBooks besteht auch das kleinste Gerät aus einem sehr robusten und hervorragend verarbeiteten Unibody-Alu-Gehäuse. Das 13,6-Zoll-Panel löst mit 2560x 1664 Pixel auf, ein kleiner Nachteil könnte allerdings die spiegelnde Oberfläche des Bildschirms sein.

Das MacBook Air M4 kann mit einer langen Akkulaufzeit punkten, die euch auch durch einen langen Studientag bringt. Einer der größten Vorteile des Laptops ist allerdings seine Lautlosigkeit. Das Gerät wird anders als die Pro-Modelle komplett passiv gekühlt und erzeugt so keinen Lärm, damit ist das Gerät perfekt für den Hörsaal oder die Bibliothek geeignet. 

Vor dem Kauf solltet ihr euch aber darüber im Klaren sein, dass RAM und SSD nicht getauscht werden können. Ihr müsst also bereits beim Kauf einen Blick in die Zukunft werfen und euren künftigen Bedarf richtig einschätzen.

Das Upgrade auf eine 512-GB-SSD würde ich in jedem Fall empfehlen, dann kostet das MacBook Air allerdings auch schon mindestens 1.034 Euro. Sollte euch ein 13-Zoll-Display zu klein sein, könnt ist den Laptop auch mit einem 15-Zoll-Display erwerben. Der Preis beginnt hier bei 1.096 Euro.

Acer Aspire 16 AI 

Wenn euch ein 14-Zoll-Display zu klein ist und ihr nicht euer Konto für einen neuen Laptop plündern möchtet, könnte das Acer Aspire 16 AI eine Option sein. Für knapp 1.100 Euro bekommt ihr einen schlanken Laptop mit Alu-Gehäuse und einer modernen AMD CPU mit 8 Kernen.

Der Star ist aber hier ganz klar das 16 Zoll große OLED-Panel mit einer Auflösung von 2048 × 1280 Pixel bei 120 Hertz. Laut Hersteller erreicht es eine sehr gute maximale Helligkeit von 500 cd/​m² und deckt die Farbräume Adobe RGB sowie DCI-P3 zu 100 Prozent ab. 

Das Acer Aspire 16 AI bietet ein tolles Display für relativ wenig Geld. (Quelle: Acer) Das Acer Aspire 16 AI bietet ein tolles Display für relativ wenig Geld. (Quelle: Acer)

Die Qualität dieses Displays würde auch vielen teuren Geräten gut zu Gesicht stehen. Trotz des relativ großen Displays ist das Gerät mit lediglich 1,55 kg noch sehr leicht. Bei der Akkulaufzeit gibt Acer 18,5 Stunden an, das halte ich mit einem 65-Wh-Akku allerdings nur unter Laborbedingungen für realistisch. Über einen Arbeitstag solltet ihr mit dem Acer Aspire 16 AI aber dennoch kommen. 

Bei der Grafik setzt Acer auf die iGPU (Radeon 860M) des AMD Ryzen AI R7-350. Die reicht für alltägliche Aufgaben locker aus und ermöglicht mit Abstrichen auch das ein oder andere Spielchen zwischendurch. Wie erwähnt kostet der Laptop gewöhnlich 1.099 Euro, im Onlineshop von Acer greift ihr das Notebook aktuell mit 100 Euro Rabatt aber schon für 999 Euro ab. 

Microsoft Surface Laptop

Windows on ARM läuft noch nicht ganz rund. (Quelle: Microsoft) Windows on ARM läuft noch nicht ganz rund. (Quelle: Microsoft)

Meine nächste Empfehlung ist der Suface Laptop von Microsoft, der zur Abwechslung mal nicht mit einem Prozessor aus dem Hause Intel oder AMD kommt. Stattdessen verbaut Microsoft einen Snapdragon X Plus mit ARM-Architektur. Es handelt sich um die gleiche Chip-Architektur wie ihr sie von euren Smartphones kennt. Entsprechend gut fallen dann auch die Akkulaufzeiten aus. 

Die Surface Geräte, egal ob Tablet oder Laptop, sind in der Regel sehr gut verarbeitet und gelten als haltbar. Als Display kommt ein 13,8-Zoll-Touchscreen zum Einsatz, der euch das Zeichnen direkt auf dem Bildschirm ermöglicht. Eine Fähigkeit, die in Studiengängen wie etwa Design sicherlich ganz praktisch sein könnte. 

Dank der effizienten CPU arbeitet das Notebook leise und fällt so auch im Hörsaal nicht negativ auf. Allerdings solltet ihr euch über die Nachteile der ARM-Architektur im Klaren sein: Eure gewohnten Windows-Programme laufen nicht nativ auf ARM. Das bedeutet, sie müssen emuliert werden, was Leistung kostet. Grundsätzlich funktioniert das mittlerweile ganz gut, Probleme, besonders mit Spezialsoftware, können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Lest dazu am besten auch den Test zum Lenovo Yoga Slim 7x G9, in dem ich meine Erfahrungen mit der ARM-Plattform mit euch teile.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass Microsoft den gleichen Weg wie Apple geht und der Arbeitsspeicher nicht aufgerüstet werden kann. Trotz der genannten Einschränkungen ist mir der Surface Laptop eine Empfehlung wert, das Gerät bietet einen guten Touchscreen, praxistaugliche Eingabegeräte und eine lange Akkulaufzeit für deutlich unter 1.000 Euro.

Fazit

Das waren drei Empfehlungen von meiner Seite, es gibt natürlich noch eine Vielzahl weiterer hervorragender Laptops, die uneingeschränkt für das Studium zu empfehlen sind. Ich denke da zum Beispiel an das Lenovo Thinkpad T14, welches ich selbst beruflich nutze. 

Grundsätzlich ist es immer wichtig, vor dem Kauf den eigenen Bedarf zu kennen. Ihr möchtet mit dem Gerät nicht spielen und keine grafiklastigen Anwendungen verwenden? Prima, dann könnt ihr viel Geld sparen, wenn ihr auf eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia oder AMD verzichtet. Grundsätzlich würde eher ich von irgendwelchen Discounter-Schnäppchen abraten, ihr braucht ein zuverlässiges Gerät, das euch nicht im Stich lässt und keinen Rechner mit Hardware von vorgestern. 

Wie viel RAM sollte ein Laptop für die Uni haben?

Kauft keinen Laptop mit weniger als 16-GB-RAM und achtet gerne auch mal auf die Garantieleistungen, bei Apple gibt es ab Werk beispielsweise nur 1 Jahr, Lenovo gibt auf Thinkpads dagegen 3 Jahre. Und ganz wichtig: Achtet auf die Eingabegeräte! Ihr werdet nicht lange Freude mit einem Laptop haben, der eine schwammige Tastatur hat, die bei jedem Anschlag klappert.

zu den Kommentaren (0)

Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.