YouTuber baut Gefährt aus vier E-Rollern, das mit einem Wii-Lenkrad gesteuert wird

Vier E-Scooter ergeben ein Auto - oder so.

Der neueste Apparat des YouTubers Michael Reeves ist ein »Auto« bestehend aus vier E-Rollern. (Bildquelle: Michael Reeves via YouTube) Der neueste Apparat des YouTubers Michael Reeves ist ein »Auto« bestehend aus vier E-Rollern. (Bildquelle: Michael Reeves via YouTube)

Der YouTuber Michael Reeves ist für so einige wilde Experimente bekannt, etwa eine Trainingsmaschine zum Boxen - was konsequenterweise in Chaos endete.

  • Im jüngsten Video stellt der Influencer sinngemäß folgende Gleichung auf: Vier E-Roller ergeben ein Auto.
  • Gesteuert wird die Apparatur vom Fahrersitz aus mithilfe des Wii-Lenkrads, das nebst klassischer PC-Peripherie zu den wohl legendärsten Controllern zählt.
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So ging Reeves vor: Die vier benutzten Scooter stammen vom Unternehmen »Lime«, das in Los Angeles - dem Heimatort des YouTubers - zu den Marktführern zählt.

  • Reeves wählte exakt diese Marke, um zu gewährleisten, dass das »Framework« gewissermaßen immer Ersatzteile unterwegs aufgabeln kann, sollte der Akku zur Neige gehen.
  • Dafür musste Reeves darauf verzichten, einen der Scooter permanent zu modifizieren, stattdessen mussten stets temporäre Lösungen herhalten.

Arduino, Laptops und die Nintendo Wii: Das grundsätzliche Konstrukt besteht aus je einer Arduino-Entwicklungsplatine pro E-Roller, die an den jeweiligen Lenkstangen angebracht sind.

  • Diese sind zur Steuerung des Servomotors nötig, der für die Gashebel zuständig ist; ein pneumatischer Kolben betätigt den Bremshebel.
  • Zur Lenkung muss jeder Gashebel separat voneinander ansprechbar sein, weshalb ein Laptop mit an Bord des Fahrzeugs ist.
  • Umgesetzt wird das Ganze per Python-Skript. Die Bedienung erfolgt wiederum über das »Wii Wheel«, also dem Lenkard-Zubehör für die Fernbedienung der Nintendo-Konsole.

Hat das Konstrukt funktioniert? Zumindest nicht im ersten Anlauf, denn der zunächst genutzte starre Holzrahmen bot nicht genug Flexibilität.

  • Erst der aus Stahlrohren zusammengeschweißte Rahmen brachte dank eines Kugellagers den gewünschten Erfolg, da sich so nun auch die beiden vorderen Roller wie die Vorräder eines Autos verhalten.
  • Die Testfahrt durch die Straßen von Los Angeles verlief problemlos; Reeves konnte wie gewünscht einen der Roller problemlos austauschen, nachdem der Akku zur Neige ging.

Der Hintergrund dieser Idee ist übrigens bei einem Freund von Reeves zu verorten. Dieser brach sich ausgerechnet bei einer Fahrt mit einem E-Roller den Arm und bat Reeves darum, eine »sicherere Version von Scootern« zu basteln.

Ob er sich mit dem Frankenstein'schen Gefährt tatsächlich aber wirklich sicherer fühlt?

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