Anthony Scaramucci ist in Deutschland vor allem für seine kurzzeitige Übernahme der Position des Kommunikationsdirektors des Weißen Hauses unter der ersten Trump-Regierung im Jahr 2017 bekannt.
Er bekleidete das Amt nur zehn Tage lang, unter anderem aufgrund verbaler Entgleisungen. Mittlerweile zählt er zu den klaren Kritikern Trumps.
Doch in den USA sorgte er kürzlich mit einem ganz anderen Thema für Aufsehen: einem fast 30 Jahre alten Aktienkauf.
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Was genau passiert ist
- Im Jahr 1992 wurde Scaramuccis erster Sohn geborgen. Damals war Scaramucci für den bekannten Finanzdienstleister Goldman Sachs tätig. Begonnen hat seine Anstellung dort im Jahr 1989.
- Er kaufte für seinen Sohn Microsoft-Aktien im Wert von 1.200 Dollar, die er im Laufe der Zeit aus den Augen verloren hat.
- Etwa 26 bis 27 Jahre später hat er sie wieder entdeckt, wie er in der Julia La Roche Show erzählt. Laut Berechnungen der Webseite Benzinga haben die Aktien mittlerweile einen Wert von etwa 300.000 US-Dollar beziehungsweise ungefähr 260.000 Euro.
Dass er die Aktien jahrzehntelang nicht mehr im Blick hatte, erklärt Benzinga folgendermaßen:
Damals, als es noch keinen Internetzugang gab und Kontoauszüge nur per Post verschickt wurden, zog Scaramucci mehrmals um, sodass sein Broker, Goldman Sachs, seine Adresse aus den Augen verlor. Das Konto blieb fast drei Jahrzehnte lang unberührt.
Ein doppelter Glücksfall
Dass er die Microsoft-Aktien vergessen hat, entpuppte sich laut Scaramucci gleich in doppelter Hinsicht als ein Glücksfall.
Der Grund: Seiner Einschätzung nach hätte er die Aktien viel früher verkauft, wenn er noch von ihnen gewusst hätte und damit deutlich weniger Gewinn gemacht:
Es gab eine Zeit, in der Steve Ballmer dieses Unternehmen leitete. Microsoft stagnierte etwa acht oder neun Jahre lang. Ich hätte diese Aktien verkauft, wusste aber nicht, dass ich sie besaß, und am Ende war es ein großer Gewinn.
Da Scaramucci längst sehr reich geworden ist, dürfte das für ihn und seinen Sohn gleichzeitig wohl keinen allzu großen Unterschied machen.


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