Der offizielle Support von Windows 10 ist seit ungefähr einem Monat Geschichte.
Zumindest so halb, je nach Sichtweise (Stichwort ESU-Upgrade-Verlängerung
).
Das wirft durchaus viele Fragen auf, auch vor dem Hintergrund der teils klar gestiegenen Systemanforderungen von Windows 11. Diese Fragen versucht Microsoft auf einer offiziellen Support-Seite mithilfe einer Grafik zu beantworten.
Wobei, so richtig versucht haben sie es nicht. Aber seht selbst:
Die Grundidee ist ja sogar gut, aber zu der Umsetzung fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.
Es war schon einmal besser, zumindest etwas
Ja, das ist wirklich so auf der oben verlinkten Microsoft-Seite zu sehen (zumindest zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels).
Kurioserweise sah die Grafik sogar schon einmal etwas besser aus. In der vorherigen Version gab es immerhin keine Überlappung von deutschen und englischen Texten.
Genauer gesagt war zuvor laut Giga das folgende Bild auf der besagten Seite zu finden:
Viel besser ist das nicht, aber eines steht so oder so steht für mich fest:
Eine derart schlechte offizielle Info-Grafik
habe ich noch nicht gesehen und sie stellt ein neues Kuriosum (und Ärgernis) in den über 30 Jahren dar, in denen ich nun schon Windows nutze.
Doch nicht verzagen, Miro fragen!
5:00
Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten und es passieren merkwürdige Dinge
Ein Problem, das sich in kürzester Zeit lösen lässt
Was nach dem Chef von GameStar Tech klingt (Mirco Kämpfer), ist ein Tool zum Erstellen von Mindmaps, das wir bei der Arbeit nutzen.
In ungefähr 20 Minuten habe ich damit die folgende, verbesserte Version der Microsoft-Grafik erstellt:
Viele wichtige Punkte werden hier immer noch außer Acht gelassen, etwa die Möglichkeit, den Windows-10-PC gegebenenfalls doch noch Upgrade-fähig zu machen (wenn beispielsweise nur ein bereits vorhandenes TPM-Modul aktiviert werden muss) oder zu Linux oder einem Mac zu wechseln.
Zumindest aber sind die Texte besser lesbar, alles auf Deutsch und die Struktur ein großer Fortschritt gegenüber dem Original.
Am Ende geht es hier nur um eine Kleinigkeit. Zumal unklar ist, wie viele Menschen die Support-Seite wirklich aufrufen. Nach dem Anblick einer solchen Grafik wie zu Beginn des Artikels zu sehen, sollte es Microsoft aber nicht überraschen, wenn die Aufrufe in Zukunft deutlich weniger werden.
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