Neue Nutzungsbedingungen bei Microsoft: Das ändert sich in wenigen Tagen bei Xbox, Teams und mehr

Ab September 2025 gelten neue Bedingungen im Microsoft-Servicevertrag. Wir zeigen euch, was sich ändert.

Microsoft ändert die Nutzungsbedingungen. (Bild: Microsoft) Microsoft ändert die Nutzungsbedingungen. (Bild: Microsoft)

Schon Ende Juli hat Microsoft eine Reihe von Änderungen an den Nutzungsbedingungen im sogenannten »Microsoft-Servicevertrag« angekündigt. Diese treten ab dem 30. September 2025 in Kraft. Wir geben euch alle wichtigen Infos dazu.

Microsoft ändert den Servicevertrag

Um welchen Vertrag geht es? Im Microsoft-Servicevertrag sind jegliche Nutzungsbedingungen für die verschiedenen, unter dem Namen »Dienste« zusammengefassten, Verbraucherprodukte, Websites, zugehörigen Supportleistungen und Dienste festgehalten. Dazu zählt der Microsoft-Account, aber auch Dienste wie Teams, OneDrive, Windows oder Xbox.

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Was ändert sich? Unter den Änderungen finden sich zahlreiche, rein sprachliche Anpassungen, die die Bestimmungen klarer gestalten sowie Grammatik-, Rechtschreib- und andere ähnliche Fehler beseitigen sollen. Zudem werden ein paar Bedingungen klarer ausformuliert.

So wird beispielsweise genauer darauf hingewiesen, dass sich bestimmte Test-Trials automatisch verlängern und diese automatische Verlängerung rechtzeitig deaktiviert werden muss. Familien- beziehungsweise Sicherheitseinstellungen können zudem auf Drittgeräten limitiert sein, worauf jetzt ebenfalls genauer hingewiesen wird.

Es gibt aber auch ein paar »handfeste« Änderungen. So soll der Export von persön­lichen Daten, etwa zum Umstieg auf Drittanbieter-Dienste, zukünftig deutlich leichter vonstattengehen. Microsoft Rewards wird ebenfalls überarbeitet. Punkte verfallen jetzt, wenn innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Monaten keine Punkte gesammelt oder eingelöst werden.

Ein wichtiger Punkt betrifft zudem KI-Dienste. Hier gelten nun klar definierte Nutzungsbeschränkungen. Dazu zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • KI-Dienste sind nicht als Ersatz für professionellen Rat geeignet.
  • Reverse Engineering zum Herausfinden der internen Modellstruktur ist verboten.
  • Datenextraktion ist verboten.
  • KI-Dienste dürfen nicht verwendet werden, um andere KI-Technologien zu entwickeln oder weiter zu trainieren.
  • Bei Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten ist der Nutzer haftbar.
  • Microsoft verarbeitet und speichert sowohl Eingaben als auch Ausgaben der KI-Dienste zur Kontrolle.

Ab wann gelten diese Änderungen? Der abgewandelte Servicevertrag ist ab dem 30. September 2025 gültig und wurde am 30. Juli 2025 vorgestellt. Wer mit den Änderungen nicht einverstanden ist, hat also bis Ende September Zeit, um zu Drittanbieter-Alternativen zu wechseln.

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