Ein Premium-Preisschild garantiert nicht immer eine makellose Technik – eine Lektion, die zumindest einige Besitzer der bisherigen Elite-Gamepads von Microsoft schmerzhaft lernen mussten.
Nun sorgt ein frischer Leak für Wirbel in der Gaming-Community: Kürzlich sind im Internet erste Bilder aufgetaucht, die angeblich das Design von Microsofts brandneuen Xbox Elite Series 3 Controller enthüllen, berichtet das Magazin The Verge mit Verweis auf die brasilianische Webseite Tecnoblog.
Doch während die Vorfreude auf das nächste High-End-Zubehör wächst, feiern die Fans das vermeintliche neue Modell nicht blind.
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Stattdessen knüpft die Xbox-Community ihre Begeisterung an klare Bedingungen und pocht darauf, dass bei der dritten Generation vor allem zwei drängende Hardware-Probleme der Vorgänger endlich aus der Welt geschafft werden.
Das soll der neue Xbox Elite Controller sein
Die geleakten Bilder zeigen, dass Microsoft der bewährten Grundform des Controllers und dem modularem Ansatz treu bleibt. Allerdings wird es um einige unerwartete Features ergänzt.
Die wohl auffälligste Neuerung sind zwei Scrollräder an der unteren Kante des Gamepads. Wofür sie genau gedacht sind, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.
Zudem zeigt der Leak einen neuen Cloud-Pairing-Button, der zwischen einem lokalen Modus und einer Verbindung mit den Xbox Cloud Gaming-Servern wechseln lässt. Laut The Verge soll der Cloud-Gaming-Mode die Latenz bei gestreamten Spielen verbessern.
Ein entscheidendes Detail verbirgt sich auf der Rückseite: Microsoft verabschiedet sich offenbar vom fest verbauten Stromspeicher des Vorgängers und setzt beim Elite Series 3 auf einen austauschbaren Akkublock.
Dieser fällt laut den Zulassungsdaten mit 1.528 mAh zwar etwas kleiner aus als beim Elite Series 2, dürfte aber die Langlebigkeit massiv erhöhen – denn ein altersschwacher Akku bedeutet künftig nicht mehr das vorzeitige Ende für den teuren Premium-Controller.
Schluss mit Stick-Drift und kaputten Tasten: Die zwei großen Forderungen der Fans
So innovativ die neuen Features auch sein mögen, für einen Teil der Spieler könnten sie zu kurz greifen. Die Erfahrungen mit den ersten beiden Elite-Generationen haben bei einigen Käufern für Frust gesorgt, weshalb die Community für den Nachfolger zwei ganz spezifische und dringend nötige Hardware-Verbesserungen fordert.
Ganz oben auf der Wunschliste steht das endgültige Aus für den gefürchteten »Stick-Drift«. Fans erwarten bei einem Controller dieser Preisklasse mittlerweile zwingend den Einsatz von Hall-Effekt-Sensoren. Diese arbeiten magnetisch statt über mechanische Kontakte, was die typischen Verschleißerscheinungen der Analogsticks nahezu unmöglich macht.
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Die zweite große Baustelle betrifft die Haltbarkeit der Bumper (LB und RB). Käufer des Controllers klagten in der Vergangenheit regelmäßig über Schultertasten, die nach wenigen Monaten brachen, nicht mehr reagierten oder nervige Doppelklicks registrierten. Für einen Teil der Spieler ist daher klar: Ein Elite Series 3 wird nur dann ein echter Erfolg, wenn Microsoft neben schicken neuen Features auch die Qualitätsmängel der Vorgänger konsequent ausmerzt.
Jetzt ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von dem neuen Xbox-Controller? Bringt Microsoft mit ihm die Verbesserungen, die ihr euch gewünscht habt? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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