Einfach und erhellend: Jeder, der sich einen neuen Monitor kauft, sollte diese Grafik kennen

Die Jagd nach immer höheren Framerates treibt auch die Preise für Hardware nach oben. Dabei ist das nicht immer sinnvoll.

Die Framerate ist ein wichtiger Aspekt beim Monitorkauf. (Bild: Corsair) Die Framerate ist ein wichtiger Aspekt beim Monitorkauf. (Bild: Corsair)

Wer sich einen High-End-PC zusammenbastelt, erhofft sich dabei natürlich, möglichst viele Frames mit den möglichst besten Einstellungen aus seinen Spielen herausquetschen zu können. Warum die Jagd nach hohen Frames aber immer unbefriedigender wird, zeigt ein Spieler mit einem simplen Graphen.

Die Frametime wird immer wichtiger

Wenn man einen PC hat, der Grafikperlen wie Cyberpunk 2077 flüssig mit vollen Einstellungen und Raytracing anzeigen kann, bleibt im Grunde nur noch, die Framerate so weit auszureizen, bis das Maximum des eigenen Monitors erreicht ist – und das kann heutzutage dauern.

Asus hat beispielsweise den »ROG Strix XG248QSG Ace« mit satten 610 Hz im Sortiment. Das ist ein Extremwert, aber auch bei anderen Herstellern gibt es viele Modelle mit 360 Hz und mehr.

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Warum sich der Unterschied zwischen den Framerates aber immer geringer anfühlt, zeigt der Reddit-User »Legally-A-Child« in einem aktuellen Post im r/pcmasterrace-Subreddit. Er argumentiert dabei, dass man den Unterschied zwar durchaus wahrnehmen kann, er aber immer kleiner ausfällt, je höher man geht.

Entscheidend ist dabei die Frametime, also die Zeit, die zwischen der Darstellung von zwei aufeinanderfolgenden Bildern vergeht. Bei 60 FPS liegt diese etwa bei 16,7 ms, bei 30 FPS sind es 33,3 ms, bei 120 FPS nur noch 8,3 ms und bei 144 Hz 6,94 ms.

Die Abstände sind also schon bei 144 Hz extrem klein. Dass man den Unterschied zwischen 60 FPS und 144 FPS so stark merkt, ist bei einem Frametime-Unterschied von fast 10 ms kein Wunder. Ein weiterer Schritt dieser Größenordnung ist aber logischerweise gar nicht möglich.

In seinem Post zeigt der Nutzer anhand eines Graphen, wie sich die Unterschiede bei der Frametime immer weiter verkleinern und schreibt: »Man spürt es, aber mit jedem Upgrade immer weniger«.

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Wer mit 360 FPS spielt, hat etwa eine Frametime von 2,78 ms. Das ist natürlich merklich weniger als bei 144 FPS, der Unterschied fällt aber eben kleiner aus als bei den vorigen Schritten.

Die logische Folge: Beim Monitorkauf lässt sich ordentlich Geld sparen, wenn man sich vorher überlegt, welche Framerates man realistisch erreichen kann, ohne dabei an Bildqualität zu verlieren. 144 Hz sind bei den allermeisten Spielen genug und letztlich ist eine stabile Framerate mehr wert als eine besonders hohe.

Im Bereich von 144 Hz gibt es glücklicherweise auch eine große Auswahl an Modellen mit verschiedenen Größen, Display-Technologien und Auflösungen. Welche wir empfehlen können, verraten wir in unserer Kaufberatung.

Letztlich ist das aber natürlich auch Geschmackssache. Wer in erster Linie schnelle Shooter auf einem hohen Level spielt, kann natürlich von einer höheren Framerate profitieren. Der gefühlte Unterschied ist nur eben immer kleiner, je höher man geht.

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