Nachdem ihr die technischen Unterschiede kennt, verrate ich euch meine Pros und Cons zum Monsi. Damit wird teilweise klar, wieso ich ihn vor dem Thermomix bevorzuge.
Lidl Monsieur Cuisine: Das gefällt mir
- Keine nennenswerten Unterschiede: Auch nach acht Wochen bin ich noch gegen keine Wand gelaufen – und das ist für mich eine faustdicke Überraschung, zumal der Monsi dem Thermomix TM7 technisch unterliegt.
- Großer Topf mit Henkeln und Griffen: Im Test mit Boschs Cookit habe ich mehr als einmal über den sackschweren Topf geschimpft. Der Topf des Monsi fasst 3 Liter und besitzt Griff und Henkel. Egal, wie ich das Gefäß also drehe und wende: Ich kann es immer richtig greifen. Das bietet weder der Thermomix, noch der Cookit.
- Spatel mit Silikon: Das klingt wie eine Kleinigkeit, aber durch den Silikonkopf des Spatels bekomme ich Reste viel besser aus dem Topf. Zwar ist der des Thermomix TM7 immer noch ein Eckchen besser, doch dieser steht dem in nicht viel nach.
- Kein Rezepte-Abo: Ob man nun nach Vorlage kocht oder Freestyle, daran scheiden sich die Geister. Cookidoo, das Begleitprogramm von Vorwerk, kostet 60 Euro im Jahr; beim Monsi kommen die frei Haus – inklusive Community-Rezepte. Hier gibt es stetig Nachschub, aber das bedeutet auch, man muss genauer hinschauen.
- Notizfunktion: Wenn ich eines nach monatelangem Testen dieser Küchengeräte weiß, dann, dass Rezepte immer ein wenig Feintuning brauchen. Meine Mutter schreibt sich das mit dem Stift auf, beim Monsi kann man sich digitale Notizen direkt ans Rezept heften. Das dürfen alle anderen liebend gerne übernehmen!
Lidl Monsieur Cuisine: Das gefällt mir nicht
- Die Waage ärgert mich: Das ist vielleicht das größte Hühnchen, das ich mit dem Monsi zu rupfen habe. Die Waage springt nur in 5g-Schritten, was genaues Abwiegen zur Geduldsprobe macht. Gerade beim Backen kommt es auf’s Gramm genau an und besonders Flüssigkeiten abmessen wird dadurch richtig nervig. Ich zeige euch das in diesem Video:
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Lidls Monsieur Cuisine: Die Waage ist eine seiner größten Schwächen – Hier seht ihr, wieso
- Höchsttemperatur von 130 Grad Celsius: Das ist weniger als beim Thermomix TM7 (bis 160 Grad Celsius) und Cookit (bis 200 Grad Celsius). Ich dachte, das wäre ein größeres Problem – ist es aber nicht. Ja, 120 Grad Celsius entsprechen nur Stufe 3 bis 4 auf dem Herd, aber für alles, was ich im Monsi gekocht und gebacken habe, reicht das aus. Und wenn ich doch mal etwas scharf anbraten möchte, greife ich eben zur Pfanne.
- Unansprechendes Design: Das ist sicher Geschmackssache, aber gerade, wenn man TM7 und Monsi miteinander vergleicht, sieht letzterer schon arg in die Jahre gekommen aus. Der Leistung tut das allerdings keinen Abbruch.
- Überladene Software: Ich habe mich zwar im Laufe der Zeit daran gewöhnt, dass es viele Anzeigen gibt, und auch das gewaltige Bild im Hintergrund stört mich auch nicht mehr. In Bezug auf Software-Design zieht Vorwerk allerdings davon, weil die UI einfach sehr viel klarer und weniger verspielt daherkommt.
Auf der letzten Seite gebe ich euch mein Fazit zum Monsi, indem ich ihn mit dem Thermomix TM7 im Alltag vergleiche.
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