Thermomix vs. Monsieur Cuisine: Warum ich mich immer wieder für Lidls Version entscheiden werde

Und der Preis spielt dabei nur die zweite Geige.

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Ich habe euch nun verraten, was mir nach acht Wochen noch immer gut oder nicht am Monsi gefällt. Nachstehend lest ihr mein Fazit, in dem ich Thermomix TM7 und Monsieur Cuisine vergleiche.

Fazit: Warum der Monsieur Cuisine im Alltag reicht

Meinen Artikel mit dem Fazit zum Thermomix TM7 nach einer Woche begann ich mit den Worten:

Ich bin die Phrase eigentlich leid, aber: Der Thermomix ist der Ferrari unter den Küchengeräten – sowohl beim Preis als auch bei der Ausstattung.

Eigentlich sollte es unfair sein, den Monsi – der über 1.000 Euro weniger kostet – mit dem hochgelobten Sportwagen zu vergleichen, doch das ist es nicht.

Ich spreche gleich den Elefanten im Raum an: Ja, Lidls Küchengerät ist der Legende von Vorwerk technisch unterlegen. Irgendwo muss der Preisunterschied ja herkommen, nicht wahr?

Video starten 7:00 Thermomix TM7 im Unboxing: So sieht das neue Modell für 1.550 Euro von Vorwerk aus

Dieser Tatsache wohnt aber auch eine zweite Wahrheit inne. Für den Hausgebrauch brauche ich keinen Ferrari. Da tut es auch der VW Polo. 

  • Der Monsi kommt nur auf die Hälfte der Umdrehungen. Das war bei meinen Einsatzzwecken praktisch egal. Für den Pizzateig oder die Emulsion reichen die 5.200 U/min locker aus.
Pizzateig vorher Pizzateig nachher Pizzateig vorher Pizzateig nachher

Beim Pizzateig hat der Monsi ordentlich gewuchtet, aber am Ende ist trotzdem ein angemessenes Ergebnis dabei herumgekommen. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

  • Der Monsi schafft »nur« 130 Grad Celsius. Ja, das ist zum ordentlichen Anbraten zu wenig, aber das kommt auch höchstens zum Einsatz, wenn ich etwa Gulasch machen möchte – und in diesem Fall würde ich mit einer Pfanne in Vorleistung gehen. Im praktischen Alltag war die vergleichsweise niedrige Temperatur nie eine Bremse.
  • Der Monsi besitzt weniger Automatikprogramme. Auch daran habe ich mich gestört. Logo, mit dem TM7 kann ich beispielsweise fermentieren, aber die Anzahl der Leute, die das macht, ist verschwindend gering. Für die alltagsüblichen Koch- und Backaufgaben reichen die Programme vollends. Wer weiß, was er oder sie tut, wird ohnehin mit dem freien Kochen arbeiten.

Ich hätt’s auch nicht gedacht, aber mein Fazit von vor einer Woche unterscheidet sich kaum von dem, das ich jetzt nach acht Wochen treffe.

Ja, die Kluft zwischen 1.550 Euro und 500 Euro (im Angebot sogar nur 300 Euro) ist riesig.

Nein, sie hat sich bisher nicht in der Qualität niedergeschlagen, zumindest nicht im Rahmen des alltäglichen Gebrauchs.

Wer über das Design, die technischen Defizite (die kaum ins Gewicht fallen) und vor allem die garstige Waage hinwegsehen kann, sollte zum Monsi greifen. 

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass, wenn der Monsieur Cuisine bei Lidl für 300 Flocken wieder im Angebot ist, man bedenkenlos zuschlagen kann. Wer danach immer noch das Verlangen nach mehr Power verspürt, kann sich den teureren Thermomix TM7 rauslassen. Obwohl ich im Vergleich den Monsi empfehle, ist Vorwerks Ferrari immer noch das bessere Gerät.

Lieber den Polo auf der Straße als den Ferrari in der Garage, oder?

3 von 3


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