Netflix will zur universellen Streaming-App werden und könnte der Konkurrenz bald die Türen öffnen

Prime Video hat schon vorgemacht, wie das aussehen könnte.

Netflix soll darüber nachdenken, andere Streaming-Dienste in die App zu integrieren. (Bildquelle: freestocks Unsplash) Netflix soll darüber nachdenken, andere Streaming-Dienste in die App zu integrieren. (Bildquelle: freestocks / Unsplash)

Die Streaming-Welt verändert sich ständig. Preise steigen immer wieder, neue Modelle werden eingeführt und auch Werbung gehört mittlerweile bei vielen Anbietern dazu.

Laut einem neuen Bericht sollen bei Netflix erneut größere Veränderungen bevorstehen.

Netflix könnte Streaming-Apps vereinen

Laut der New York Times soll Netflix überlegen, Inhalte von anderen Streaming-Services in den eigenen Dienst zu integrieren. Entschieden ist dabei wohl noch nichts, entsprechend gibt es auch noch keine Informationen dazu, wie so eine Integration aussehen könnte.

Es sollen aber immerhin schon aktive Gespräche mit Peacock und Fox One geführt werden. Deren Filme und Serien könnten dann in Zukunft Teil des Netflix-Abos werden. Alternativ könnte Netflix aber auch den Weg von Prime Video einschlagen.

Video starten 1:39 »I Pity the Fool!« - Netflix widmet der Popkultur-Legende Mr. T eine eigene Doku

In der Streaming-App von Amazon ist es nämlich auch möglich, Zusatzkanäle einzeln zu abonnieren. Zur Auswahl stehen dabei etwa Apple TV oder RTL+. Der Vorteil für die User ist, dass alle Inhalte in einer App gesammelt werden, und Amazon dürfte dabei auch mitverdienen.

Netflix gehört nach wie vor zu den größten Streaming-Services weltweit und hat sich diesen Status über viele Jahre nicht zuletzt mit beliebten Eigenproduktionen wie Stranger Things oder Wednesday erarbeitet. Ergänzt wurden diese aber seit jeher mit Inhalten von anderen Anbietern.

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Seit einigen Jahren gibt es aber immer mehr Anbieter, die ihre eigenen Streaming-Services starten und ihre Inhalte dort dann natürlich exklusiv zeigen. Disney und HBO sind diesen Weg mit einigem Erfolg gegangen.

Nachdem der Markt sich also in den letzten Jahren immer weiter aufgesplittet hat, könnte jetzt der nächste Schritt dieser Entwicklung bevorstehen. Auch YouTube wird in dem Bericht erwähnt. Dort wird Peacock tatsächlich im kommenden Jahr Teil des Premium-Abos werden.


Auf Netflix gibt's seit acht Jahren ein riesiges Universum mit 13 Serien, das immer weiter wächst


Für die User könnte eine solche Entwicklung zumindest vorübergehend ein paar attraktive Angebote mit sich bringen. Über Partner-Deals könnten die Anbieter versuchen, ihre Nutzerbasen zu vereinen. Noch handelt es sich dabei aber nur um Gerüchte. Die Zeit wird zeigen, ob Netflix tatsächlich diesen Weg geht und welche Streaming-Services dann überhaupt mitmachen wollen.


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