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2026 kehrt einer der gefährlichsten Gegner der Avengers zurück, die letzten 11 Jahre hat er im Internet gesurft und Fernsehen geschaut

Mit der neuen Marvel-Serie VisionQuest steht das Comeback von Ultron vor der Tür. Aber was hat Tony Starks Künstliche Intelligenz seit 2025 eigentlich getrieben?

In VisionQuest bekommt Ultron eine von James Spader verkörperte menschliche Form – wahrscheinlich, um so auch CGI-Kosten zu sparen. Bildquelle: DisneyMarvel Studios In VisionQuest bekommt Ultron eine von James Spader verkörperte menschliche Form – wahrscheinlich, um so auch CGI-Kosten zu sparen. Bildquelle: Disney/Marvel Studios

Bevor am 16. Dezember 2026 mit Avengers: Doomsday im MCU so richtig die Post abgeht, schlägt am 14. Oktober erstmal noch eine neue Marvel-Serie auf: VisionQuest, die nach WandaVision und Agatha All Along als Abschluss einer Trilogie zu verstehen ist.

Darum geht's: VisionQuest dreht sich (wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt) primär um den Androiden Vision (Paul Bettany), der in Avengers: Infinity War eigentlich das Zeitliche gesegnet hat. Doch bei Marvel bleibt niemand außer Onkel Ben für immer tot, weswegen nur drei Jahre später mit WandaVision bereits die Wiederbelebung folgte.

Jetzt hadert die neue Version von Vision mit all den Erinnerungen und Emotionen, die durch seine Programmierung spuken und ebenso mit gleich mehreren KIs, die sich in dessen Inneren eingenistet haben: 

  • Jarvis (James D’arcy)
  • Edith (Emily Hampshire)
  • Friday (Orla Brady)
  • DUM-E (Henry Lewis)
  • U (Jonathan Sayer)
  • Ultron (James Spader)

Video starten 2:05 Vision Quest: Marvels gefühlvoller Android bekommt seine eigene Serie - und Ultron hat eine Nebenrolle

Ultron hat die letzten 11 Jahre mit Doomscrolling verbracht

Moment mal, Ultron? Ja, der zweite große Gegenspieler der Avengers ist immer noch irgendwie aktiv und tatsächlich kehrt auch James Spader persönlich zurück, um ihn nach circa 11 Jahren ein weiteres Mal zu verkörpern.

Doch was hat der einst so ambitionierte Killer-Roboter seit seinem Kinodebüt in 2015 so getrieben? Darauf liefert Spader im Interview mit Empire die Antwort:

Er ist [seit Age of Ultron in der Programmierung von Vision] gefangen. Er hatte Zugang zum Internet, zum Fernsehen und zu Geschichtsbüchern, und er hat einfach nur alles in sich aufgesogen und ebenso ein bisschen gemalt. Er hat gemalt und für Ärger gesorgt.

Er ist in diesem Haus mit [Vision], den er liebt und hasst, und all diesen anderen KIs, die ihm kaum egaler sein könnten.

Damit wird bestätigt, was viele Fans seit dem zweiten Avengers-Film bereits vermuteten: Dass Ultron nicht ausgelöscht, sondern zu einem Teil von Vision geworden ist. Ob sich damit ein größeres Comeback des Marvel-Schurken anbahnen könnte? Zumindest hat eine Multiversums-Variante von Ultron bereits in der TV-Serie What If…? für viel Stress gesorgt.

Übrigens gibt es noch eine wichtige Figur, die in VisionQuest ihr Debüt feiert, aber sich bisher im Zuge des offiziellen Marketings noch nicht blicken ließ: Jocasta, die in den Marvel-Comics als Ultrons Ehefrau auftritt und nun von T’Nia Miller verkörpert wird. Man darf gespannt sein, was für eine Rolle sie in der kommenden MCU-Serie spielt.

Mehr dazu, was aktuell im Marvel Cinematic Universe passiert, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

So folgt auf Spider-Man: Brand New Day mit Avengers: Doomsday am 16. Dezember 2026 endlich das nächste große MCU-Kapitel, während Secret Wars mit einem Kinostart am 17. Dezember 2027 nicht zu lange auf sich warten lässt. Zwischen den beiden MCU-Filmen wird es derweil keinen weiteren Kino-Release geben.


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