RTX 5080, Ryzen 7 9800X3D und 64 GB RAM – diesen PC habe ich mir selbst gebaut, noch bevor die Preise komplett explodierten

Vor einigen Wochen habe ich noch auf einer GTX 1080 gezockt – nach einem guten Jahrzehnt heißt es Abschied nehmen: Auf dass meine RTX 5080, Ryzen 7 9800X3D & 64 DDR5-RAM ein weiteres mit Leben füllt

Mein letzter PC war eher unscheinbar. Diesmal wollte ich mir eine volle RGB-Lichtshow im Gehäuse gönnen! Mein letzter PC war eher unscheinbar. Diesmal wollte ich mir eine volle RGB-Lichtshow im Gehäuse gönnen!

Es war einige Monate nach meinem Abitur, als ich mein hart erspartes Geld in einen neuen Rechner gesteckt habe. Damals war es noch mein erster PC, den ich mir je selbst zusammengebaut hatte und mit meinen frischen 20 Jahren habe ich noch einige Fehler gemacht: zum Beispiel war mein erster CPU-Lüfter zu groß.

Trotzdem diente mir dieser Rechner gut 10 Jahre lang bestens, aber bei grafisch anspruchsvollen Spielen konnte er nicht mehr mithalten und das Ende von Windows 10 besiegelte sein Schicksal: Nach fast 10 Jahren wird es Zeit für einen komplett neuen Gaming-PC!

Holt euch die CPU, auf der mein neues System basiert!

Von GTX 1080 auf RTX 5080 – von Intel zu AMD 9800X3D

Es war 2016, als ich meinen alten PC zusammenbauen wollte und eine Sache war mir klar: Ich wollte wirklich mitunter die besten Komponenten, um möglichst lange ausgedient zu haben. Die Grafikkarte meiner Wahl war eine ASUS Turbo GTX 1080 mit 8 GB VRAM, die mich damals noch knapp über 600 € kostete. Wie sehr sich die Preise doch geändert haben... Obwohl ich sehr starke Komponenten hatte, bin ich damals mit insgesamt gut 1.800,- € Gesamtkosten ganz gut davongekommen.

Mein alter PC (Baujahr 2016):

  • GPU: ASUS Turbo GTX 1080
  • Mainboard: ASUS TUF Sabertooth Z170 Mark 1
  • CPU: Intel i5
  • RAM: 16 GB DDR4-3200 (2 x 8 GB, später auf 4 x GB nachgerüstet)
  • Speicher: 1x 500 GB M.2-NVMe SSD (PCIe 3.0); 1 TB HDD, 1 TB SATA SSD
  • OS: Windows 7

Meine Rechnung ging auf und ich konnte viele Jahre Highend-Titel problemlos zocken und konnte auch neuere Titel wie Baldurs Gate 3 auf mittlerer Grafik zocken. Aber in 10 Jahren hat sich viel getan. DDR5-RAM, Ray- und Pathtracing, PCIe 5.0-SSDs und vor allem KI-Features wie DLSS. Ich wollte endlich wieder an der Spitze sein.

Einer der schönsten Anblicke für Gaming-Enthusiasten: Weihnachten war bei mir schon einige Monate früher. Einer der schönsten Anblicke für Gaming-Enthusiasten: Weihnachten war bei mir schon einige Monate früher.

Nach Absprache mit einigen Kollegen habe ich mir über den September und Oktober hinweg meine Komponenten gesichert und ich hätte keinen besseren Zeitpunkt wählen können, mit Hinblick auf die absolut verrückte Situation mit den RAM-Preisen. Am Ende habe ich mich für folgendes Setup entschieden:

Mein neuer PC:

Gönnt euch das Gehäuse meiner neuen Maschine!

Let's Build! Mein neuer Rechner im Zeitraffer

Alle Komponenten passen zueinander, das 12V-2x6-Kabel für die Grafikkarte ist da und ein schöner Tag am Wochenende ist nur für den Rechner reserviert? Dann kann es losgehen! Ich dachte mir dieses Mal, dass es vielleicht interessant sein könnte, das Ganze in einer Zeitrafferaufnahme einzufangen. Hier ist das Ergebnis:

Video starten 1:59 Fast 10 Jahre nach meinem letzten PC baue ich mir einen Neuen: Das Ganze habe ich in Zeitraffer aufgenommen!

Ein paar Pausen musste ich doch einlegen, vor allem bei der RGB-Beleuchtung. Diese war zwar deutlich einfacher zu installieren, als ich ursprünglich gedacht hätte, aber ich musste dennoch mehrere Male in die Bedienungsanleitung gucken. Zum Glück waren die bei Corsair ganz einfach nachzulesen, sodass ich auch die nervigen LED und PWR Stecker am IO-Front-Header richtig einstecken konnte. Wenn man es einmal macht, ist es einfach, aber nach fast 10 Jahren hat man halt die Details wieder vergessen...

Behaltet eine kühle CPU mit Corsair Nautilus!

Wie Neugeboren – still und leise, schnell und schick

Nach einigen Klicks im BIOS für die RAM-Übertaktung und der Windows-Installation ging es an die Software. Natürlich wird neben all den Treibern erstmal Steam, Discord und ein neuer Browser installiert. Und da kommt die allerwichtigste Frage: Welches Spiel zocke ich auf meinem neuen Rechner zuerst? In meiner Bibliothek hatte ich keine aktuellen "Grafikwunder", also musste ein neuer her. Zum Glück ist Battlefield 6 vor kurzem rausgekommen.

Mit meiner RTX 5080 kann ich mit den Buben reibungslos den Death-Screen betrachten: Nein, ich bin nicht gut in dem Spiel. Mit meiner RTX 5080 kann ich mit den Buben reibungslos den Death-Screen betrachten: Nein, ich bin nicht gut in dem Spiel.

Preis-Leistungs-Verhältnis (Raster)
FPS-Basis: Performance-Rating (Raster)

  • Euro pro FPS
RTX 5080 UVP Marktstart: 1.169 Euro
15,59
RX 7900 XTX UVP Marktstart: 1.149 Euro
17,17
RTX 5090 UVP Marktstart: 2.329 Euro
21,95
RTX 4080 UVP Marktstart: 1.469 Euro
22,95
RTX 4090 UVP Marktstart: 1.949 Euro
23,09
  • 0,00
  • 6,00
  • 12,00
  • 18,00
  • 24,00
  • 30,00

Preis-Leistungs-Verhältnis (DLSS 4)
FPS-Basis: Performance-Rating (DLSS 4)

  • Euro pro FPS
RTX 5080 UVP Marktstart: 1.169 Euro
6,08
RTX 5090 UVP Marktstart: 2.329 Euro
7,99
RTX 4090 UVP Marktstart: 1.949 Euro
15,19
RTX 4080 UVP Marktstart: 1.469 Euro
15,50
RX 7900 XTX UVP Marktstart: 1.149 Euro
20,70
  • 0,00
  • 6,00
  • 12,00
  • 18,00
  • 24,00
  • 30,00

Zum Release haben meine Kollegen auch noch regelmäßig gespielt, also habe ich mir gegönnt und ich sag' euch: Alles auf Ultra und es lief butterweich, ohne Probleme und sah einfach göttlich aus! Der Generationensprung von 10er auf 50er Grafik war absolut bemerkenswert.

Aktuelle RAM-Preise: Lohnt es sich überhaupt einen eigenen PC zu bauen?

Ich hatte echt Glück: Die Zeichen um die RAM-Preise standen schon etwas länger am Horizont und meinen Zeitpunkt hätte ich nicht besser wählen können. Das bringt aber natürlich jetzt all denjenigen nichts, die jetzt vermutlich das nächste Jahr auf astronomisch hohe RAM-Preise dreinblicken werden.

Meine RAM-Riegel sind superstark und schön, aber aktuell nicht mehr günstig zu bekommen. Meine RAM-Riegel sind superstark und schön, aber aktuell nicht mehr günstig zu bekommen.

Auch bei Grafikkarten sieht es nicht unbedingt rosig aus, weshalb man sich die Frage stellen muss, ob es sich überhaupt lohnt, jetzt einen eigenen PC zu bauen? Heute komme ich bei meinen Komponenten auf knapp unter 3.600 €, was schon echt happig ist.

Da sich Hersteller von Fertig-PCs die Hardware schon früher zu normaleren Preisen sichern konnten, sind Pre-Builts tatsächlich so lohnenswert wie nie! Eine Empfehlung von mir wäre der GameStar PC Ultimate Ryzen, den es immer noch im Black-Friday-Angebot gibt. Für nur 2.599 € bekommt ihr einen fast genauso starken PC! Für komplett ausreichende 32 GB DDR5-RAM und eine immer noch starke Ryzen 7 7800X3D CPU spart ihr immerhin ganze 1.000 €!

Holt euch diesen mächtigen RTX 5080-PC bei BoostBoxx!
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