Im Jahr 2021 habe ich meinen Monitor gewechselt und war begeistert: Das Breitbildformat im Verhältnis von 32:10 hat es mir äußerst angetan, sowohl beim Arbeiten als auch beim Spielen.
Es war schlicht meine beste Hardware-Anschaffung seit langer, langer Zeit.
Etwa vier Jahre später werden mich einige von euch vermutlich für verrückt erklären, weil ich mich ganz bewusst gegen eine nochmal klar bessere Technik-Offenbarung entscheide.
Was ich damit meine, veranschaulicht das folgende Bild in meinen Augen sehr deutlich. Oben seht ihr den MSI 491CQPDE mit OLED-Panel, den ich leihweise nutzen konnte, unten meinen alten Asus XG43VQ mit VA-Panel:
Mein alter Monitor ist gegen das OLED-Panel chancenlos
Auch wenn sich das, was ich tatsächlich sehe, per Foto und Bild im Browser nur bedingt einfangen lässt, schlägt der OLED-Monitor mein VA-Panel in Cyberpunk 2077 erwartungsgemäß um Längen. Er punktet unter anderem mit ...
- ... viel höheren Kontrasten
- ... satteren Farben
- ... einer deutlich stimmigeren Farbgebung
Dank selbst-leuchtender Pixel ist Schwarz auf dem OLED-Panel wirklich Schwarz. Gepaart mit der sehr niedrigen Reaktionszeit führen die hohen Kontraste zu einem tollen Spielerlebnis, das seinesgleichen sucht.
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Noch unsicher bei OLED-Monitoren? Diese Vorteile machen den Unterschied
Nicht nur in Spielen ein echter Hingucker
Ein weiterer Punkt, in dem der MSI-Monitor meinem Asus-Modell überlegen ist: die Pixeldichte.
- der MPG 491CQPDE kommt mit seiner Auflösung von 5120 x 1440 bei 49 Zoll auf eine Pixeldichte von 109 ppi (Pixels per Inch).
- der XG43VQ hat eine Auflösung von 3840 x 1200 bei 43 Zoll, was zu einer niedrigeren Pixeldichte von 93 ppi führt.
Das macht sich vor allem bei kleinerer Schrift bemerkbar, wie der folgende Vergleich zeigt. Erneut seht ihr oben das MSI-Modell und unten den Asus-TFT:
Warum reicht es nicht für einen Kauf?
Obwohl der MSI-Monitor im direkten Vergleich die deutlich bessere Technik zu bieten hat, werde ich auch im Jahr 2025 mein gutes, altes VA-Panel behalten. Das hat vor allem zwei Gründe:
- Im Alltag nehme ich die oben angesprochenen Unterschiede deutlich weniger stark wahr, als man meinen könnte. Dabei ist ein wichtiger Faktor mit Blick auf die OLED-Vorteile wie die hohen Kontraste, dass ich hauptsächlich an meinem PC arbeite und nur recht selten damit spiele.
- Der MSI-Monitor ist sehr teuer: Sein Preis liegt aktuell bei ungefähr 1.100 Euro. Für einen Bildschirm mit diesen Eigenschaften sind das keine unverschämt hohen Kosten, aber es ist immer noch sehr viel Geld.
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Bei aller Liebe für den tollen OLED-Monitor: Ich hatte mich beim Wechsel zu meinem alten Modell innerhalb kürzester Zeit wieder an das etwas weniger scharfe Bild und die schlechteren Kontraste und so weiter gewöhnt.
Versteht mich nicht falsch, generell würde ich liebend gerne einen OLED-Modell nutzen. Aber da mein Asus-Bildschirm seine Sache noch sehr gut macht und ich mich vor allem in das 32:9-Format verliebt habe, lohnt es sich für mich momentan nicht, so viel Geld für einen Wechsel auszugeben.
Ich bin gespannt, wie viele weitere Jahre ich noch bei einer meiner besten Technik-Anschaffungen überhaupt bleiben werde. Aber bis OLED-Bildschirme deutlich günstiger werden, dürfte noch einige Zeit vergehen, befürchte ich.
Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr das nachvollziehen könnt oder nicht. Außerdem interessiert mich, welchen Monitor ihr momentan benutzt, wieso ihr euch dafür entschieden habt und ob ihr über den Kauf eines neuen Bildschirms nachdenkt. Ich freue mich über jeden Input!
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