Neben meiner Arbeit für GameStar bin ich leidenschaftlicher Hobby-Creator, der sich schon während seiner Studi-Zeit mit dem einen oder anderen Equipment ausgestattet hat. Als vor Kurzem das neue Elgato Wave Go auf meinem Radar aufgeploppt ist, bin ich hellhörig geworden, denn das, was dort angepriesen wurde, klang danach, als würde jemand die Probleme angehen, die mich bei meinen bisherigen Funkmikros immer genervt haben.
Nachdem ich das Mikro nun selbst in der Hand hatte und ein paar Testaufnahmen machen konnte, kann ich sagen: Für seinen Preis bietet dieses Mikro verdammt viel und ist ein hervorragendes rundum-sorglos-Paket zu einem mehr als fairen Preis.
Seht euch das Mikro selbst bei Amazon anDer erste Eindruck: Edle Aufmachung und starkes Zubehör
Das Etui des Mikrofons ist enorm hochwertig und fühlt sich edel an. Es geht nur auf, wenn man auf den entsprechenden Knopf drückt. So ist gewährleistet, dass es nicht aus Versehen in eurer Tasche aufspringt und der Inhalt herausfliegt. Besagter Inhalt ist tatsächlich recht übersichtlich: Neben dem Mikro an sich gibt es einen Handheld-Griff, in den das Mikrofon eingesetzt werden kann, einen magnetischen Clipper und eine ebenfalls magnetische Platte, mit der das Mikro an Klamotten befestigt werden kann. Diese Magneten sind erstaunlich stark, Verrutschen ist nahezu unmöglich.
Ich habe selten ein edleres Case in der Hand gehabt.
Der Anstecker für das Handy oder sonstige Aufnahmegeräte ist schön klein und verbraucht nicht viel Platz im Etui Außerhalb des Etuis sind noch Windschützer vorhanden, mit denen ihr sowohl das Mikro als auch den Handheld für den Außeneinsatz aufrüsten könnt. Es wurde also an alles gedacht. Außerdem praktisch: Das Etui dient durch einen USB-C-Anschluss auch als Ladegerät für das Mikro. Es lassen sich sogar Mikro und Haltegriff gleichzeitig damit aufladen.
Holt euch das Elgato Wave Go jetzt selbst bei AmazonKleines Mikro mit gigantischem Sound
Kommen wir mal zum wichtigsten Punkt: Wie klingt das Elgato Wave Go in der Praxis? Nach einigen Testaufnahmen kann ich sagen: Verdammt gut! Der Ton ist klar, satt und nicht zu leise, wie es bei manchen anderen Funkmikros der Fall ist. In der Wave Go App könnt ihr den Pegel des Mikrofons checken und die Lautstärke manuell herunter pegeln. Auch eine Rauschunterdrückung könnt ihr hinzufügen. In diesem kurzen Video könnt ihr euch selbst von der Qualität überzeugen.
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Unboxing: Das ist der Inhalt des Elgato Wave Go
Ich konnte das Mikro bisher noch keinem Langstrecken-Test unterziehen, aber der Hersteller wirbt zumindest mit einer Akkulaufzeit von acht Stunden, was sehr stark ist. Hinzu kommt, dass der Handheld-Griff auch als Powerbank funktioniert und das Mikro bis zu fünfmal vollladen kann. Damit könnt ihr insgesamt 48 Stunden aufnehmen, bevor das Gerät an die Steckdose muss.
Mein Fazit: Für wen ist das Elgato Wave Go interessant?
Für mich als Hobby-Creator ist das Elgato Wave Go eine besonders lohnenswerte Option: Der Preis ist mit 100 Euro sehr fair gehalten, es ist vielseitig einsetzbar und löst damit Probleme wie schlechter Sitz an der Kleidung oder fehlende Rauschunterdrückung quasi im Vorbeigehen. Mit dem Anstecker für das Handy lassen sich zwei Mikrofone auf einmal verbinden, weshalb ihr ein zweites separat dazukaufen könnt. Wer Interviews oder Podcasts aufnehmen will, ist damit bestens versorgt.
Falls ihr mit dem Gedanken spielt, mit Content Creation zu starten oder eure bisherige Ausrüstung aufzumotzen, dann wird euch das Gadget gut zu Gesicht stehen und das für eine hervorragende Preis-Leistung.
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