Kennt ihr dieses fiese Gefühl, wenn euch etwas richtig Tolles fest versprochen wird und es im allerletzten Moment dann doch nicht klappt? Genau das ist mir vor knapp drei Jahren passiert. Damals dachte ich, dass ich den Ninja Woodfire bekommen würde, doch es hat am Ende aber leider einfach nicht geklappt und seitdem trauere ich diesem Ofen wirklich hinterher. Dieses Jahr habe ich mir dann geschworen,dass kaufe ihn mir am Black Friday das Ding hole. Aber ich muss gar nicht so lange warten! Ich habe gerade gesehen, dass der Ofen schon jetzt massiv im Preis gedrückt wurde und er liegt bei mir auch schon im Warenkorb.
Hier gibt es den Ninja Woodfire zum Hammerpreis!Der Trick mit dem echten Rauch trotz Strom
Die meisten Leute wollen am Wochenende einfach nur grillen oder backen, ohne vorher ein halbes Ingenieursstudium in Feuerkunde abzulegen. Für diese Menschen ist der Woodfire gemacht worden. Das Teil wird komplett elektrisch über die ganz normale Steckdose betrieben. Ihr habt dadurch eine narrensichere Temperaturkontrolle ganz ohne gefährliche Stichflammen. Jetzt werdet ihr euch sicher fragen, wo denn da das echte Barbecue-Feeling bleibt, wenn kein offenes Feuer im Spiel ist.
Die Frage hat sich auch wohl Ninja gestellt. An der Seite sitzt eine kleine, selbstzündende Smoker-Box. Da werft ihr eine kleine Schaufel echter Holzpellets rein. Das Geniale daran ist, dass diese Pellets nicht als Brennstoff für die Hitze dienen, sondern einfach nur vor sich hin glimmen, um den unnachahmlichen, authentischen Holzfeuer-Geschmack zu erzeugen. Die Testberichte sind sich da reihenweise einig: Das Raucharoma kommt verdammt nah an sündhaft teure, traditionelle Smoker heran und alleine schon wegen diesem Feature will ich den Ofen unbedingt haben.
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Acht Funktionen und die perfekte Pizza
Ihr stellt euch hier nicht einfach nur einen schnöden Grill auf den Balkon, sondern quasi eine komplette Outdoor-Küche. Das Gerät hat acht verschiedene Funktionen verinnerlicht. Ihr könnt damit klassisch grillen, smoken (also richtig schön Low-and-Slow für Pulled Pork oder Rippchen), dörren, schmoren, backen, rösten, fettes Schnittgut extrem heiß anbraten oder die Sachen einfach nur warmhalten.
Persönlich freue ich mich auf die Pizza-Funktion am meisten. Normale Haushaltsbacköfen machen ja meistens bei 250 Grad schlapp, ich habe von meinem Kollegen Benjamin gelernt, dass so der Teig eher zu einem trockenen Keks wird. Der Ninja Woodfire schafft stattdessen 370 Grad auf den mitgelieferten Pizzastein.
Das ist das Ausschlaggebende für den fluffigen Rand wie man es vom Lieblings-Italiener kennt. Ihr werft die Pizza rein und nach nicht mal drei Minuten ist das Ding fertig gebacken, ohne dass ihr sie zwischendurch nervig wenden müsst. Es gibt sogar direkt sechs Voreinstellungen für verschiedene Pizza-Stile, von der klassischen Neapolitanischen bis zur dicken Pan Pizza.
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Wo das Gerät an seine Grenzen stößt und warum mich das nicht juckt
Ich muss zum Schluss aber noch erwähnen, dass das Teil nicht perfekt ist. Zum einen seid ihr beim Durchmesser eurer Pizzen auf maximal 30 Zentimeter beschränkt.
Zudem ist das Gerät mit fast 15 Kilogramm Gewicht (mit dem ganzen Zubehör kratzt es sogar an der 25-Kilo-Marke) ein ziemlicher Brecher. Den schleppt man nicht mal eben nach jedem Gebrauch in den Keller. Ihr solltet ihm also einen festen, wettergeschützten Platz draußen spendieren. Das ist mir persönlich aber relativ egal.
Was mich ehrlicherweise ein bisschen nervt: Das fest verbaute Stromkabel soll extrem kurz sein, eine Verlängerungsschnur ist also absolute Pflicht. Auch Spülmaschinen-Fans müssen jetzt stark sein, denn die Zubehörteile (außer der Pelletschaufel) wollen per Hand gespült werden.
Und dann gibt es da noch die absoluten Hardcore-Pizza-Nerds. Für diese Fraktion sind die 370 Grad des Ninja-Ofens quasi nur zum Aufwärmen gedacht, da reine Gas-Pizzaöfen gerne mal 500 Grad auf den Tacho bringen. Aber ganz ehrlich? Für 95 Prozent von uns Normalsterblichen reicht diese Hitze aus, um Ergebnisse zu erzielen, bei denen eure Gäste Bauklötze staunen werden. Für mich überwiegt einfach die absolute Unkompliziertheit. Stecker rein, Programm wählen, Pellets rein und loslegen.
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