Ich habe 2026 wieder einen echten Wecker am Bett – statt nervigen Handytönen wache ich jetzt zu Mario und Zelda auf

Das morgendliche Gebimmel meines iPhones hat mich in den Wahnsinn getrieben – jeden Tag die gleichen nervigen Töne. Seit einem halben Jahr nutze ich den Nintendo Alarmo und könnte nicht besser aufwachen.

Der Nintendo Alarmo hat mein Handy als Wecker komplett abgelöst. (Bildquelle: GameStar Tech) Der Nintendo Alarmo hat mein Handy als Wecker komplett abgelöst. (Bildquelle: GameStar Tech)

Ich gebe es offen zu: Ich habe den Wecker meines iPhones regelrecht gehasst. Jahrelang hat mich mein Handy morgens aus dem Schlaf gerissen und mir fast jeden Tag mit demselben schrillen Gebimmel die Laune verdorben.

Wer schon einmal von den Standard-Alarmtönen mit akutem Herzrasen aus dem Tiefschlaf gerissen wurde, weiß was ich meine. Ja, seit ein paar Jahren gibt es etwas erträglichere Wecktöne mit zwitschernden Vögeln etc. – aber auch die konnte ich nach ein paar Wochen nicht mehr ertragen.

Vielleicht bin ich auch einfach ein Morgenmuffel – dachte ich.

Vor rund sechs Monaten hat sich das allerdings geändert. Ich habe den Nintendo Alarmo geschenkt bekommen. Ihr wisst schon, dieser ulkige rote Wecker mit dem großen Knopf.

Als jemand, der mit Nintendo-Spielen aufgewachsen ist und mehr Zeit mit den Super Mario Bros. verbracht hat als mit anderen (vielleicht auch wichtigeren) Dingen, war ich sofort angetan.

Heute, ein halbes Jahr später, kann ich sagen: Das kleine rote Gadget auf meinem Nachttisch hat meine Schlafroutine komplett verändert.

Abends am Lagerfeuer

Bei den Schlummertönen kann man aus bestimmten Spielen wählen oder sich per Zufall überraschen lassen. Pro Spiel gibt es lediglich einen Schlummerton, jedoch mehrere Wecktöne. (Bildquelle: GameStar Tech) Bei den Schlummertönen kann man aus bestimmten Spielen wählen oder sich per Zufall überraschen lassen. Pro Spiel gibt es lediglich einen Schlummerton, jedoch mehrere Wecktöne. (Bildquelle: GameStar Tech)

Bevor der Wecker mich morgens weckt, kommt er bei mir schon am Abend zum Einsatz. Der Alarmo verfügt über Schlummertöne aus verschiedensten Nintendo-Spielen. Sobald man sich ins Bett legt und für ein paar Sekunden ruhig liegt, spielt er Hintergrundgeräusche oder seichte Melodien aus der Nintendo-Welt ab.

Mein Favorit: Die nächtlichen Lagerfeuer-Sounds und sanften Klänge aus »The Legend of Zelda: Breath of the Wild«, und das, obwohl ich nicht einmal ein Zelda-Fan bin.

Ich schlafe zwar nie während der Melodie ein, aber die ruhige Soundkulisse ist gut, um den Kopf vor dem Schlafen nochmal etwas herunterzufahren.

Radar-Sensor im Wecker – aber ich bleibe altmodisch

Nintendo hat einiges an Technik in den Alarmo gepackt. Das Gerät nutzt einen Radarsensor, der Bewegungen im Bett registriert.

Der kommt einerseits bei den Schlummertönen zum Einsatz, ermöglicht aber auch verschiedene Weckfunktionen:

  • Power-Modus: Bleibt man im Bett liegen, wird die Musik nach und nach lauter und dringlicher. Bewegt man oder streckt sich, wird der Wecker wieder leiser – teilweise gibt er auch Soundeffekte wie das bekannte Münzgeräusch aus Mario aus. Er verstummt erst, wenn man wirklich aus dem Bett aufsteht.
  • Stufen-Weckruf: Im Prinzip wie der Power-Modus, allerdings etwas sanfter. Er schaltet sich ab, wenn man aus dem Bett aufsteht.
  • Sanfter Weckruf: Eine gleichbleibend ruhige Weckstufe. Auch hier schaltet sich der Wecker nach dem Aufstehen automatisch aus.
  • Knopf-Weckruf: Schaltet die Bewegungssensoren ab und funktioniert wie ein traditioneller Wecker.

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Obwohl die Sensor-Spielerei ganz gut funktioniert, bin ich altmodisch: Ich nutze den Tasten-Modus. Wenn der Alarm losgeht, stoppe ich den Wecker über den großen, leuchtenden Drehknopf.

Der Sensor hat aber noch einen praktischen Nutzen. Ich habe das Display nachts weit heruntergeregelt, sodass es mich nicht stört.

Wenn ich mich etwas bewege und Richtung Wecker schaue, wird der Bildschirm etwas heller, sodass ich die Uhrzeit ablesen kann – das ist schon ganz praktisch.

Morgenlaune mit Mario Odyssey und Donkey Kong

Ich nutze meistens den Shuffle-Modus, bei dem per Zufall Töne aus Nintendo-Spielen abgespielt werden. (Bildquelle: GameStar Tech) Ich nutze meistens den Shuffle-Modus, bei dem per Zufall Töne aus Nintendo-Spielen abgespielt werden. (Bildquelle: GameStar Tech)

Der größte Pluspunkt im Alltag ist für mich aber die Abwechslung. Bei einem Handy stellt man sich meistens einen Ton ein, gewöhnt sich daran – und hasst ihn nach einer Woche.

Beim Nintendo-Wecker nutze ich fast immer den Zufallsmodus.

Jeder Morgen hält dann eine andere Szene bereit: Mal weckt mich der Soundtrack aus Super Mario Odyssey, mal der 8-Bit-Sound aus dem allerersten Super Mario Bros., mal Musik aus Donkey Kong Bananza.

Wer den Wecker mit seinem Nintendo-Account verknüpft, bekommt immer mal wieder Updates mit neuen Spiele-Tönen. Zuletzt wurde Donkey Kong Bananza hinzugefügt.

Mit bekannten Spielmelodien aufzuwachen, weckt nicht nur sofort eine schöne Nostalgie. Bei mir sorgt es auch für eine ungleich bessere Morgenlaune als jeder Handy-Alarmton.

Nintendo Alarmo
Nintendo Alarmo
Der Nintendo-Wecker bietet eine Vielzahl von Wecktönen sowie Schlummermelodien. Mit dem integrierten Sensor erkennt er, ob ihr wirklich aufsteht – alternativ lässt es sich aber auch wie ein klassischer Wecker verwenden.

Nie mehr Handy-Gebimmel

Dass ich mir im Jahr 2026 noch einmal einen dedizierten Wecker auf den Nachttisch stelle und mein Handy stumm bleibt, hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht. Doch der Nintendo Alarmo hat genau das geschafft.

Für mich ist der Alarmo kein Spielzeug – wobei, doch eigentlich schon. Aber es ist nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für erwachsene Nintendo-Fans wie mich und ein nettes Wohlfühl-Upgrade für den Alltag.


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