Die Nintendo Switch 2 kommt mit 256 GB internem Speicher. Das dürfte für die meisten Spieler und Spielerinnen reichen, da im Schnitt die meisten nur 2,5 Spiele besitzen.
Für alle anderen kann dieser Speicher dennoch rasch voll werden. Vor allem, wenn ihr riesige Titel, wie etwa Final Fantasy XIV, installiert.
Die Erweiterung des Speichers ist mit einer microSD-Karte ganz einfach, allerdings müsst ihr darauf achten, dass ihr eine sogenannte »microSD Express«-Karte verwendet.
Diese sind deutlich schneller als microSD-Karten mit älteren Standards – sie schlagen sogar SSDs mit SATA-Interface.
Die Karten haben jedoch einen großen Nachteil: Sie sind deutlich teurer als gewöhnliche microSD-Karten. Weil Flash-Speicher derzeit eher im Preis steigt als sinkt und eine Besserung dieser Situation nicht in Sicht ist, würde ich euch also dennoch empfehlen eher früher als später eine Speicherkarte zu kaufen.
Die meisten microSD-Express-Karten gibt es mit 1 TB, 512 GB oder 256 GB. Modelle gibt es unter anderem von BIWIN, Samsung, SanDisk und Lexar. Bei der 256-GB-Variante ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels Samsung am günstigsten. Am anderen Ende, mit 1-TB-Kapazität, ist BIWIN der Preissieger.
Das Nutzen der Karte ist einfach. Ihr müsst nur den Kickstand auf der Rückseite hochklappen, um den Speicherkartenslot freizumachen und sie einstecken. Eine Formatierung war nicht notwendig.
Passend zum Thema: Ist die Switch 2 endlich ihr Geld wert?
Am PC habe ich über eine USB-4.0-Verbindung und einen schnellen Micro-SD-Kartenleser festgestellt, dass die Karte von BIWIN ungefähr die Geschwindigkeit erreicht, die sie auch verspricht. Das dürfte bei den anderen Modellen auch der Fall sein, habe ich aber noch nicht prüfen können.
Wenn euch eine Erweiterung von 256 GB ausreicht, müsst ihr auch nur etwa 50 Euro ausgeben. Wie schon erwähnt, könnte sich das in naher Zukunft ändern – leider wohl zum schlechten.




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