Dem britischen Hersteller Nothing ist es in den vergangenen Jahren gelungen, sich auf dem umkämpften Smartphone-Markt zu etablieren.
2027 möchte sich das Unternehmen noch breiter aufstellen und dafür deutlich mehr Modelle herausbringen.
Nothing plant Verdopplung des Smartphone-Portfolios
Der Handy-Markt wird in erster Linie von Herstellern aus den USA, Südkorea und China dominiert. Seit 2020 mischt mit Nothing aber auch ein Hersteller aus Europa mit und hat es geschafft, sich einen Platz am Tisch zu sichern.
Gelungen ist das vor allem durch eine klare Design-Strategie, die darauf setzt, sich vom »Einheitsbrei« zu unterscheiden, und zudem auch bei der Software fortgeführt wird.
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Trotz steigender Kosten für RAM und weitere Komponenten bereitet sich Nothing offenbar auf ein aggressives 2027 vor. In einem Interview mit Times Now Tech hat Akis Evangelidis, einer der Gründer von Nothing, einen Ausblick auf die Pläne gegeben:
»Es ist noch zu früh, um über einzelne Produkte zu sprechen, aber ich kann sagen, dass wir in diesem Jahr drei Smartphones auf den Markt gebracht haben und im nächsten Jahr doppelt so viele einführen wollen. Wir werden kurz vor der Markteinführung weitere Details bekannt geben, aber das Ziel ist es, ein breiteres Sortiment an Smartphones anzubieten.«
Bei den drei angesprochenen Smartphones handelt es sich um das Phone 4a, das Phone 4a Pro und das Phone 4b. In welche Richtung mögliche neue Modellreihen gehen könnten, wird allerdings nicht verraten.
Das Portfolio von Nothing zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass es vergleichsweise günstig ist. Selbst das Phone 4a Pro kostet so in der Spitze »nur« 629 Euro. Viele Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller sind doppelt so teuer.
Nothing positioniert sich so gewissermaßen als »vernünftige Alternative« zum High-End-Wahn, der bei der Konkurrenz vorherrscht. Anstatt nur immer neue Benchmark- oder Megapixel-Rekorde zu jagen, bietet man quasi Handys, die genau das bieten, was die meisten Nutzer auch wirklich nutzen und brauchen. Bisher scheint diese Strategie gut aufzugehen.



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