»Blackscreen of Death«: Immer mehr ältere Nvidia-GPUs kämpfen mit schwarzen Bildschirmen

Während der Fokus bei Nvidia Geforce auf der aktuellen RTX-5000-Generation liegt, häufen sich Beschwerden über Treiberprobleme mit älteren Modellen.

Die »Blackscreens of Death« plagen mittlerweile auch ältere Nvidia-GPUs. Die »Blackscreens of Death« plagen mittlerweile auch ältere Nvidia-GPUs.

Seit Beginn der RTX-50-Generation häuften sich die Berichte, wonach spezifisch die neuen GPUs von schwarz bleibenden Bildschirmen geplagt sind.

In dessen Schatten breitete sich dieses Problem aber auch auf die Vorgängerreihen aus: In sozialen Medien beklagen sich immer mehr Nutzer über Blackscreens bei GPUs der RTX-4000- und RTX-3000-Generation, die seit mehreren Wochen häufiger auftreten:

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  • Die Blackscreen-Probleme scheinen ihren Ursprung im ersten Blackwell-Treiber zu haben, denn die Berichte starten zumeist mit einer Variation von »Ich habe seit dem Geforce-Treiber 572.xx Probleme«.
  • Der erste Treiber mit einer Versionsnummer, die mit 572 beginnt, wurde indes am 30. Januar 2025 veröffentlicht – pünktlich zum Release der RTX 5090 und RTX 5080.
  • Entsprechend findet sich die neue Blackwell-Generation auch im Kontext des Community-Feedbacks wieder: Während die eingangs erwähnten Blackscreen-Probleme bei RTX-5000-GPUs wiederholt per Treiber-Hotfix angegangen wurden, tauchen bei Besitzern älterer Grafikkarten ebenfalls Probleme auf. Nachvollziehbarerweise ist da niemand sonderlich glücklich darüber.

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Schwarze Bildschirme bei RTX 4000 und älter: Mögliche Lösung

Eine Ursache für die Probleme lässt sich nicht eindeutig festlegen. Anhand verschiedener Übergangslösungen reichen die Spekulationen hierzu von Fehlern mit G-Sync über Frame Generation bis zu möglichen Kompatibilitätsproblemen mit Windows 11 24H2.

  • Für die meisten Betroffenen scheint indes ein Prozess den größten Erfolg zu versprechen: Mittels des »Display Driver Uninstaller« (DDU) genannten Tools lässt sich der fehlerhafte Geforce-Treiber restlos entfernen.
  • Im Anschluss könnt ihr auf eine Version vor dem RTX-5000-Release umsatteln, sofern diese mit 566.XX beginnt.

Der Haken an dieser Vorgehensweise steckt im Verzicht auf die Features, die Nvidia mit Ankunft der neuen Generation versprochen hat. Hierzu gehört das neue Transformer-Modell oder der DLSS-Support für aktuelle Spiele.

Wir haben Nvidia kontaktiert und gefragt, ob die Probleme bekannt sind und daran gearbeitet wird. Sollten wir eine Antwort erhalten, erfahrt ihr es auf GameStar.de.

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