In einem Interview auf dem Weltwirtschaftsforum äußert sich Nvidia-CEO Jensen Huang zu einem Autokauf, den er heute bereut. Er liegt etwa 26 Jahre zurück.
- Als die Firma 1999 an die Börse ging, hat er Aktien von Nvidia verkauft, um seinen Eltern eine Mercedes S-Klasse zu schenken.
- Die Firma war laut Huang zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Millionen US-Dollar wert, heute sind es im Zuge des KI-Booms über 4,4 Billionen US-Dollar. Der Wert einer Aktie ist von 12 US-Dollar zum Börsengang auf derzeit etwa 183 US-Dollar gestiegen.
- Hinzu kommen weitere wichtige Faktoren wie vor allem die sechs Aktiensplits, die Nvidia seitdem durchgeführt hat (erhöht die Menge an Anteilen deutlich) sowie im Laufe der Zeit ausgezahlte Dividenden. Sprich: Huangs verkaufte Anteile wären heute wesentlich mehr wert.
Im unten zu sehenden Video bezeichnet Nvidias Chef den Mercedes seiner Eltern daher scherzhaft als das teuerste Auto der Welt
. Seine Eltern besitzen den Wagen immer noch.
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Amüsante Randnotiz: Huangs Interview-Partner Laurence D. Fink (CEO von BlackRock, der weltweit größten Vermögensverwaltung) spricht Nvidia
stets falsch aus (nuh-wi-di-a
statt en-wi-di-a
).
Eine beeindruckende Rechnung
Im Jahr 1999 hat eine Mercedes S-Klasse etwa zwischen 70.000 und 140.000 US-Dollar gekostet. Hätte man zum Börsengang von Nvidia Aktien im Wert von 70.000 US-Dollar gekauft, wäre man heute unglaublich reich.
- Der Einstiegspreis von 12 US-Dollar entspricht bei 70.000 US-Dollar etwa 5.833 Aktien.
- Die sechs Aktiensplits seit 1999 heben die Menge der Anteile auf fast 2.800.000 an.
- Bei einem aktuellen Kurs von ungefähr 183 US-Dollar ergibt das einen Wert von über 512 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 700.000 Prozent.
Zu verdanken hat Nvidia das vor allem dem seit einigen Jahren andauernden KI-Boom.
Der Kurs der Aktie ist dadurch seit Januar 2019 von knapp 4 Dollar bis hinauf zu aktuell circa 183 US-Dollar angestiegen, die Marktkapitalisierung im selben Zeitraum von etwa 80 Milliarden US-Dollar auf über 4,4 Billionen US-Dollar.
Unfassbarer Reichtum
Sorgen um Huangs Finanzen muss man sich trotz seines damaligen Aktienverkaufs nicht machen. Sein Vermögen wird auf ungefähr 155 bis 165 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Was Bill Gates in Bezug auf Windows mittlerweile als Fehler ansieht, erfahrt ihr unter dem folgenden Link:
»Es war ein Fehler«: Wäre es nach Bill Gates gegangen, gäbe es eine berühmte Tastenkombination nicht
Die Kehrseite der KI-Medaille bekommen Endkunden durch die extrem hohe RAM-Nachfrage zu spüren. Sie treibt nicht nur die Kosten von Arbeitsspeicher, sondern auch von anderen Komponenten mit RAM wie Grafikkarten und SSDs seit Monaten in die Höhe.
Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht, stattdessen dürfte sie uns mindestens bis ins Jahr 2027 hinein begleiten.

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