Stellt euch folgendes Szenario vor: Ihr habt euer ganzes Leben lang Lego gesammelt und dann feiert ihr euren hundertsten Geburtstag. Plötzlich tritt eine Lego-Spezialeinheit mit Gebrüll eure Tür ein und entwendet gewaltsam alle eure kostbaren Klemmbaustein-Modelle. Und euren Hund natürlich auch, denn der hat vor 9 Jahren einen Stormtrooper-Minifigurenhelm gefressen, jedoch nie aus gekackt.
So ungefähr wäre es vermutlich abgelaufen, wenn Lego nicht einen formalen Hinweis angepasst hätte. Denn weil ein prominenter Dokumentarfilmer 100 Jahre alt geworden ist, hat Lego die Altersgrenze ihrer Sets angehoben.
4 - 99, das war gestern
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Via Instagram hat Lego am 8. Mai einen Geburtstagsgruß für Sir David Attenborough verfasst. Da der britische Doku-Filmer, Autor und Umweltwissenschaftler jetzt 100 Jahre alt ist, hat Lego das zum Anlass genommen, um die Altersgrenze ihrer Steineboxen von 99 auf 100+ zu erhöhen.
Attenborough muss nächstes Jahr zu seinem 101. Geburtstag also keine Angst haben, dass die Lego-Spezialeinheit doch noch vorbeikommt.
Nicht ganz neu: Tatsächlich hat sich Lego aber schon länger von der Altersbegrenzung gelöst. Heute tragen sie nur noch die Classic Steineboxen.
Andere Sets besitzen nur eine Mindestaltersempfehlung sowie ein Plus. Das macht klar: nach hinten gibt es keine Grenzen. Trotzdem ist es eine ehrenvolle Geste, um das Alter eines angesehenen Vertreters der Umwelt und der Wissenschaft zu würdigen.
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Wer ist Sir David Attenborough? Attenborough ist vor allem bekannt für seine zahlreichen Umwelt-Dokumentationen sowie sein Engagement für den Klimaschutz. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören die Natur-Dokus Life on Earth, The Living Planet und Trials of Life. Als Ehrung seiner Werke und der Verbreitung der wissenschaftlichen Arbeit wurde er 1985 sogar zum Ritter geschlagen.
Auch bei dem Lego-Konkurrenten BlueBrixx ist gerade einiges los. Nachdem die beiden Unternehmen ihren Streit beilegen konnten, will die deutsche Klemmbaustein-Firma jetzt weiter expandieren, vor allem im europäischen Ausland. Was das für euch und das Unternehmen bedeutet, hat uns BlueBrixx-Chef Sven Bornemann in einem ausführlichen Interview verraten. Den Artikel dazu gibt's in der Linkbox weiter oben.
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