2026 schickt sich an, ein richtig mieses Jahr für Gaming-Hardware zu werden. Die Speicherkrise beeinflusst schon jetzt verschiedenste Märkte.
Eine neue Nachricht, laut der Nvidia die RTX 5070 Ti in den Ruhestand geschickt haben soll, wurde jetzt aber dementiert.
Die RTX 5070 Ti wird weiterproduziert
Was war passiert? Kürzlich sind Gerüchte aufgekommen, dass Nvidia die RTX 5070 Ti wegen anhaltender Lieferprobleme in den »End-of-Life«-Zustand versetzt hätte, also nicht mehr produzieren würde.
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3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!
Das würde auch gut zu den Berichten passen, nach denen sich der Tech-Hersteller bei der Produktion neuer »RTX 5000«-GPUs auf das jeweilige Topmodell in den einzelnen VRAM-Klassen konzentrieren soll, um den Umsatz zu maximieren.
Auch die zuerst von vielen verschmähten RTX 5060 und RTX 5060 Ti sollen stärker in den Fokus rücken, da sie mit »nur« 8 GB VRAM vergleichsweise günstig zu haben sind. Die Einstellung einzelner Modelle käme in der aktuellen Marktlage wohl nur für wenige wirklich überraschend.
Im Fall der RTX 5070 Ti stimmt die Nachricht aber nicht. In einem Statement hat Nvidia die Berichte selbst dementiert. Das Unternehmen schreibt:
Die Nachfrage nach GeForce RTX-GPUs ist groß, und das Angebot an Speicher ist begrenzt. Wir liefern weiterhin alle GeForce-SKUs aus und arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um die Verfügbarkeit von Speicher zu maximieren.
Nvidia räumt also durchaus ein, dass die Speicherkrise Auswirkungen auf die Produktion hat. Ob dadurch bestimmte Modelle priorisiert werden, bleibt aber offen. Komplett Eingestellt wurde demnach zumindest bisher kein Modell der »RTX 5000«-Reihe.
Wie sich der Grafikkartenmarkt in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt, kann derzeit nur spekuliert werden. Klar ist, dass die Produktion durch die gestiegenen RAM-Preise teurer wird, gleichzeitig dürften die Margen kleiner werden – und die Preise steigen, wie es teilweise bereits der Fall ist.
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