Gerade mal einen Monat ist der Release von GPT-5.1 her. Trotzdem hat OpenAI jetzt schon eine überarbeitete Version des KI-Modells vorgestellt und möchte damit Google die Stirn bieten.
GPT-5.2 ist schon live
Der KI-Markt ist in den vergangenen Wochen und Monaten stark in Bewegung gekommen. Unter anderem hat Google mit Gemini 3 Pro zuletzt ordentlich Boden gutgemacht, während ChatGPT deutlich langsamer wächst.
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OpenAI stellt Verbesserungen für den Sprachmodus von ChatGPT vor
Aus diesem Grund soll der OpenAI-CEO Sam Altman zuletzt intern den »Code Red« ausgerufen haben. Die Entwicklung von Produkten wie dem Browser oder etwaigen Social-Plattformen wurde zurückgestellt, der Fokus liegt wieder stärker auf der Verbesserung des KI-Modells.
Im August 2025 hatte OpenAI GPT-5 auf den Markt gebracht und dabei zwar nicht unbedingt enttäuscht, aber eben auch nicht wie in den Jahren zuvor begeistern können. Im November folgte dann GPT-5.1, das wieder mehr Persönlichkeit in die Chats bringen sollte.
Nur einen Monat später wurde jetzt GPT-5.2 auf den Markt gebracht. Der vorgezogene Release wird allgemein als Antwort auf Gemini 3 Pro interpretiert. Googles neues KI-Modell hatte die Konkurrenz nämlich ziemlich alt aussehen lassen.
Das kann GPT-5.2: Bei der Vorstellung des neuen Modells konzentriert sich OpenAI vor allem auf kleinere Verbesserungen. 5.2 soll demnach »beim Erstellen von Tabellen, beim Gestalten von Präsentationen, beim Schreiben von Code, beim Wahrnehmen von Bildern, beim Verstehen langer Kontexte, beim Verwenden von Tools und beim Bearbeiten komplexer, mehrstufiger Projekte« besser sein als der Vorgänger.
GPT‑5.2 Instant, Thinking und Pro sind seit dem 11. Dezember 2025 in ChatGPT verfügbar, stehen vorerst aber nur mit den kostenpflichtigen Plänen zur Verfügung. In der API sind die Modelle für alle Entwickler verfügbar.
Die Neuerungen von GPT-5.2 sind demnach vor allem auf Geschäftskunden zugeschnitten. Gemini 3 Pro hat in den letzten Wochen hohe Wellen geschlagen und viele Unternehmen dürften mitbekommen haben, dass Googles Modell gerade die Nase vorne hat.
OpenAI möchte nun offenbar zeigen, dass man sich nicht so einfach abhängen lässt und Firmen einen Service auf mindestens demselben Niveau bieten kann. Wie gut GPT-5.2 in der Praxis abschneidet, werden die kommenden Tage zeigen.
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