PC-Bau: Dieser Trend macht Kabelmanagement quasi unnötig und ich liebe es

Endlich ein Trend, der mich auch mal schicke PCs bauen lässt - ohne großen Aufwand.

Wenn ihr, wie ich, wenig Lust auf Kabelmanagement habt, dann ist das das richtige für euch. Wenn ihr, wie ich, wenig Lust auf Kabelmanagement habt, dann ist das das richtige für euch.

PC-Bauer kennen das Problem: mache ich es mir besonders einfach und lege die Kabel einfach so wie es gerade passt oder verbringe ich einen Haufen Zeit mit dem Ordnen und Festbinden von Kabeln?

Das Ergebnis: Entweder ein kurzer Prozess mit einem weniger schön anzusehenden PC oder ein langwieriges und teilweise nervtötendes Vorgehen, bei dem am Ende ein schön ansehnlicher PC im Zimmer steht – beides nicht optimal, wenn ihr mich fragt.

Ich persönlich habe mir als Case seither immer einen »schwarzen Kasten« ohne durchsichtige Scheibe gekauft, um den Kabelsalat in meinem Rechner nicht sehen zu müssen. Doch damit ist jetzt langsam Schluss

Anschlüsse auf der Rückseite: So müssen Mainboards in Zukunft aussehen

Ich bin momentan auf der Gamescom unterwegs und habe bei MSI einige Mainboards (und Gehäuse) gesehen, die darauf ausgelegt sind, dass ein Großteil der Kabelanschlüsse auf deren Rückseite angeschlossen werden. 

Das ist an sich nichts Neues: neben MSI haben auch Asus und Gigabyte entsprechende Modelle im Sortiment, doch ich habe diese Art von Mainboards zum ersten Mal live gesehen und jetzt spüre ich den starken Drang mir ein neues PC-Gehäuse nur für so ein Mainboard zu kaufen.

Doch eines ist sicher: Dieser »Trend« hat sich noch nicht ganz durchgesetzt. Ich bin allerdings der Meinung, dass er das tun sollte, denn einen wirklichen Nachteil, hat das System nicht.

Das einzig nennenswerte Manko: Bisher gibt es noch nicht viele Gehäuse und Mainboards, die die rückseitigen Anschlüsse nutzen beziehungsweise unterstützen. Denn nicht jedes Gehäuse ist für diese Art von Mainboard geeignet.

Im folgenden Bild seht ihr, wie das aussehen kann. 

Die einzig auffallenden Kabel sind von der Wasserkühlung und der Grafikkarte. Alle andere sind gar nicht sichtbar. Die einzig auffallenden Kabel sind von der Wasserkühlung und der Grafikkarte. Alle andere sind gar nicht sichtbar.

Wenn es nach mir geht, könnte das in Zukunft durchaus zum Standard werden, denn was das Innere unserer Rechner angeht, haben wir noch einen langen Weg zu gehen, wenn es um wirklich coole Designs geht – bezogen auf Industrie-Standards. 

Damit will ich natürlich nicht sagen, dass es keine schön designten PCs gibt, doch die RGB-überfluteten Innenleben des durchschnittlichen Gaming-Rechners haben mich noch nie wirklich mitgerissen. 

Klar: Custom-Builds haben ganz andere Möglichkeiten, doch ich finde, dass schickere Standard-Rechner lange überfällig sind – und nein, überall RGB drauf zu klatschen funktioniert für mich auch nicht. 

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Liebe Gaming-Industrie: Als Nächstes bitte das Problem mit den Grafikkarten angehen. Die sind meistens sehr ansprechend designt und schauen dann mit der schicken Seite nach unten. Dafür gibt es zwar auch Lösungen, doch hier könnte durchaus mal ein neuer Standard her, was sagt ihr? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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