Pentagon in Panik? DeepSeek soll geblockt werden, weil Mitarbeiter nicht auf Datenschutz achten

Die Mitarbeiter des Pentagon haben sich unwissentlich mit chinesischen Servern verbunden. Das Pentagon zieht aus der Nutzung von DeepSeek Konsequenzen.

Das Pentagon registrierte durch DeepSeek-verursachte Verbindungen zu chinesischen Servern und zieht Konsequenzen. (Bild: Flaticon) Das Pentagon registrierte durch DeepSeek-verursachte Verbindungen zu chinesischen Servern und zieht Konsequenzen. (Bild: Flaticon)

Aufruhr im Pentagon – Mitarbeiter des US-Bundesministeriums sollen mindestens zwei Tage lang DeepSeek verwendet haben, das neue KI-Tool aus China, das derzeit hohe mediale Aufmerksamkeit genießt. Aus Sicherheitsgründen soll das Tool jetzt im Pentagon verboten werden.

Wieso kommt es zur Blockade des Tools?

Mitarbeiter im Pentagon haben das Tool auf ihren Arbeitsrechnern installiert, obwohl in den Bedingungen des KI-Anbieters ausdrücklich steht, dass die Benutzerdaten auf chinesischen Servern gespeichert und chinesischem Recht unterworfen werden. Das hat zur Folge, dass auch der chinesische Geheimdienst auf die Daten zugreifen dürfte.

Es wurde festgestellt, dass Verbindungen zu chinesischen Servern bestanden, bevor der Zugang gesperrt wurde. Laut CNBC wurde die Nutzung von DeepSeek der US-Marine zuvor aus Gründen der Sicherheit und Ethik bereits am 24.01.2025 untersagt

Was passiert nun?

DeepSeek erlangte als ChatGPT-Konkurrent große Aufmerksamkeit. Neben viel Lob für die Funktionen gibt es auch viele datenschutzrechtliche Bedenken, da die Nutzerdaten auf chinesischen Servern gespeichert werden.

Die Pentagon-Sicherheitsexperten analysieren jetzt das Ausmaß der Nutzung durch Militärangehörige. Im Herbst 2024 nutzten einige Pentagon-Mitarbeiter eine frühere Version der KI, zu dem Zeitpunkt war die Verbindung zu China allerdings noch nicht so offensichtlich. Die Konsequenz: Die Nutzung von DeepSeek ist untersagt.

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