Plus-Folge 113: Innovation kann richtig schlecht für Spiele sein

Viele Spieler wünschen sich Innovation - aber was heißt das überhaupt? Wir diskutieren in einem Podcast, der einigen von euch vielleicht zu innovativ ist.

von Michael Graf, Maurice Weber, Peter Bathge,
26.06.2021 08:00 Uhr

Portal gilt als sehr innovatives Spiel - aber solche Meilensteine sind enorm selten. Portal gilt als sehr innovatives Spiel - aber solche Meilensteine sind enorm selten.

Innovation ist etwas Großartiges: Sie erschafft neue Ideen und Erlebnisse, entreißt uns dem Alltagstrott, entfacht im Bestfall unsere Leidenschaft für etwas, von dem wir nicht mal wussten, dass wir es lieben könnten. Ohne Innovation würden wir heute noch mit Entchen in der Badewanne spielen statt Diablo Immortal auf dem Smartph... oh, blödes Beispiel.

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Wobei, so blöd ist es nicht. Denn Innovation muss nicht zwangsläufig etwas Gutes bedeuten - entweder, weil sie sich nicht durchsetzen (Hallo, 3D-Fernseher!), oder weil sich bekannte Spieleserien dadurch in eine Richtung entwickeln, die alten Fans gar nicht gefällt.

Im GameStar-Podcast besprechen Maurice Weber, Michael Graf und Peter Bathge - der innovative Ersatz für Dimi Halley -, was sie persönlich unter gelungener Innovation verstehen, woher diese Innovation oft kommt (Hallo, Indie-Teams!), und warum es auch zu viel Innovation geben kann.

Denn pauschal Innovation zu fordern, führt nirgendwohin. Wichtig wäre, zu überlegen, wieviel Innovation tatsächlich sinnvoll ist - und dass unsere Definition des Begriffs »Innovation« oft gar nicht stimmt.

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