Kryptogaming löst keine Probleme, sondern schafft welche

Beim Spielen Geld verdienen: Kryptogaming und Play-2-Earn bringen selbst große Publisher ins Schwärmen. Doch der Blockchain-Hype hat Schattenseiten.

von Michael Graf, Human Nagafi,
01.12.2021 08:30 Uhr

Assassins Creed oder Diablo als Kryptogame? Vorstellbar wäre es - aber was brächte der Blockchain-Hype? Assassin's Creed oder Diablo als Kryptogame? Vorstellbar wäre es - aber was brächte der Blockchain-Hype?

Beim heiligen Elon, noch mehr Blockchain! Als wären die Tweets des Tesla-Eigentümers, der Kryptowährungs-Hype um Bitcoin und Co. und die Millionensummen, die in NFT-Kunstwerke fließen, nicht schon genug, stimmen nun auch noch Spielehersteller ins Konzert mit ein: Für Electronic Arts, Ubisoft und Square Enix ist die Blockchain ein wichtiger Teil der Gaming-Zukunft. Fragt sich: Warum eigentlich?

Denn die Blockchain löst kein Problem, das die Spielebranche aktuell hat. Trotzdem ist das »Kryptogaming« in aller Munde, weltweit fließen Milliardensummen in blockchain-basierte Spieleprojekte. Es herrscht Goldgräberstimmung.

Ist das nur blinder Hype - oder hat die Blockchain tatsächlich Vorteile? Darüber spricht Michael Graf im Podcast mit Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1789 Innovations und Podcaster bei Corporate Therapy.

Folge verpasst? Hier gibt's alle Podcast-Episoden in der Übersicht

Ein Schlagwort unserer Diskussion heißt »Play-2-Earn«: Kryptowährungen machen es theoretisch möglich, mit Spielen Geld zu verdienen. Beispiele dafür gibt es mehrere, ein vieldiskutiertes Spiel heißt Axie Infinity. 2,5 Millionen Menschen spielen täglich dieses Kryptogame, in dem man pokémon-ähnliche Tierchen in PvP- und PvE-Kämpfe führt.

Wie Play-2-Earn funktioniert, was Kryptogaming noch besonders macht, und ob es daran auch Kritik gibt (Spoiler: Aber hallo!): Wir erklären es im Podcast. Denn eitel Sonnenschein herrscht in der Kryptogaming-Welt mitnichten.

Und damit die Blockchain-Idee Sinn ergibt, müssen wir ohnehin weiter in die Zukunft schauen. In eine Zukunft nämlich, in die auch Tim Sweeney von Epic Games gerne schaut, und die wir in diesem Podcast bereits aufgearbeitet haben:

Epic verfolgt einen Plan, der weit über Spiele hinausgeht   63     24

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Tonprobleme: Gegen Ende der Folge übersteuert Humans Aufnahme leicht - wir bitten, das zu entschuldigen.

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