Obwohl ich Android nutze, schwöre ich auf kompakte Technik von Apple-Gadgets – und die gibt es beim Prime Day gerade im Angebot

MagSafe stammt zwar ursprünglich von Apple, doch das praktische Magnet-Zubehör könnt ihr mit einem Trick problemlos auch mit eurem Android-Handy nutzen.

Auch wenn ich ein Samsung Galaxy S25 Ultra besitze, nutze ich die hilfreiche MagSafe-Technik. (Bildquelle: GameStar Tech Amazon) Auch wenn ich ein Samsung Galaxy S25 Ultra besitze, nutze ich die hilfreiche MagSafe-Technik. (Bildquelle: GameStar Tech / Amazon)

Wer ein iPhone besitzt, hat mit einer hohen Wahrscheinlichkeit schon mal von den zahlreichen MagSafe-Gadgets gehört. Dabei handelt es sich um hilfreiche Tools, die ihr direkt an euer Gerät anbringen könnt.

Das funktioniert über einen Magneten, der in eurem iPhone verbaut ist und für einen festen Halt der Gadgets sorgt.

Wenn ihr als Android-Nutzer auch von der Technik profitieren wollt, gibt es MagSafe-Hüllen, die mit vielen der Gadgets kompatibel sind – wenn auch nicht ganz ohne Einschränkungen.

Ich habe mir eine entsprechende Hülle gekauft, weil einige meiner Freunde auf die MagSafe-Features ihrer Gadgets schwören und ich mich beim Testen des ein oder anderen smarten Geräts sofort schockverliebt habe.

Aktuell findet der Amazon Prime Day statt, und es gibt einige nützliche MagSafe-Gadgets im Angebot. Ich habe deshalb die Hilfsmittel herausgesucht, die ich in der Vergangenheit bereits selbst getestet habe und euch wärmstens empfehlen kann. 


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Powerbanks, Wallets und Ladekabel: Diese Gadgets kann ich euch nur empfehlen

Zu den bekanntesten MagSafe-Geräten gehören etwa zahlreiche Powerbanks und kabellose Ladegeräte, die euren Smartphone-Alltag deutlich bequemer machen.

Egal, ob ihr ein iPhone verwendet oder die Gadgets mit einer speziellen Hülle für eure Android-Geräte nutzt: Die Magnet-Technik schadet euren Smartphones nicht, da diese keinen magnetischen Speicher verwenden und die Magnete in der Regel nicht besonders stark sind.

Um dennoch von allen Hilfsmitteln einen tatsächlichen Nutzen zu haben, müsst ihr schauen, ob euer Handy mit dem jeweiligen Gadget funktioniert. So braucht ihr für kabelloses Laden unter anderem ein Smartphone, das diese Funktion überhaupt unterstützt. Andere Tools wie kompakte Karten-Wallets funktionieren an den meisten Handys.

Welche MagSafe-Gadgets gerade im Angebot erhältlich sind – aber ohnehin zu meinen absoluten Favoriten gehören – erfahrt ihr im Folgenden.

Der Klassiker: Kabellose MagSafe-Ladestationen

Der Klassiker der MagSafe-Technologie sind kabellose Ladegeräte. Dank der starken Magnete halten diese euer Smartphone besonders fest, sodass es im Vergleich zu normalen Induktionsladegeräten nicht mehr verrutscht oder herunterfällt.

Für den Betrieb schließt ihr die Tools einfach per USB an ein Netzteil an. Viele Modelle unterstützen zudem eine integrierte Schnellladefunktion, die eure Ladezeit bei kompatiblen Geräten spürbar verringert.

Mag-Safe Ladegerät
Mag-Safe Ladegerät
Für iPhone
Einfach, schnell, unkompliziert. So ladet ihr eurer iPhone.
LISEN für Autohalterung
LISEN für Autohalterung
Handyhalterung
Sichere Befestigung am Amaturenbrett. Einfach am Lüftungsschlitz anbringen.
Powerbank Magsafe
Powerbank Magsafe
Schnellladung
In etwa so dünn wie eine Handyhülle (11,8 mm) und leichter als ein iPhone (120 g).
MagSafe-Wallet
MagSafe-Wallet
Platz für 5 Karten
Starker Magnetverschluss: 20 leistungsstarke N52-Magnete mit Haltekraft von 3.200g.

Da MagSafe von Apple stammt, laden Android-Handys überwiegend nur mit normaler Qi-Geschwindigkeit von fünf bis 7,5 Watt. Das kabellose Laden dauert bei meinem Samsung-Smartphone daher deutlich länger als gewohnt.

Ein entsprechendes Gadget ist das MagSafe-Ladegerät von Klihd, welches im Rahmen der Prime-Day-Aktion gerade im Angebot ist. Von der Marke habe ich das kompakte Ladegerät zwar noch nicht probiert, es unterscheidet sich von den technischen Spezifikationen jedoch kaum von anderen Modellen – ist dafür im Schnitt aber etwas günstiger.

Ein Tipp gegen die verzweifelte Stromsuche: Magnetische Powerbanks für unterwegs

Unter allen MagSafe-Gadgets haben mich tragbare magnetische Powerbanks bisher am meisten überzeugt. Diese ist teilweise so dünn gestaltet, dass sie einfach an der Rückseite eures Handys angebracht werden kann und dieses dann – ähnlich wie die Ladestationen – kabellos lädt.  

Zahlreiche Varianten kommen mit einem zusätzlichen USB-C-Anschluss, den ihr verwenden könnt, wenn euer Gerät keinen Induktionsladen unterstützt.

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Bei meinem Samsung Galaxy S25 Ultra habe ich die Powerbank von TRKOY in der Vergangenheit getestet. Das Gadget habe ich problemlos zum Laden nutzen können, da auch Android-Handys den Qi-Standard für kabelloses Laden verwenden.

Der einzige Unterschied, den ich im Gegensatz zu iPhone-Nutzern in Kauf nehmen muss, ist der, dass die Powerbank deutlich langsamer lädt als bei den Apple-Smartphones. Falls es schnell gehen soll mit dem Laden, muss ich deshalb die USB-C-Verbindung nehmen, wodurch ein großes Feature des kompakten Akkus bei Android verloren geht.

Spannend ist der Blick auf die Langzeitnutzung. Ein Bekannter nutzt das Tool seit Jahren völlig problemlos – manche Rezensionen warnen jedoch davor, dass die Ladeleistung der Powerbank mit der Zeit nachlässt. Alternative Marken können deshalb eine gute Lösung sein, auch wenn ihr für die meisten Konkurrenten mehr Geld ausgeben müssten.

Mit MagSafe Wallets könnt ihr das Portemonnaie ersetzen

Während ich meinen Geldbeutel bereits öfter vergessen habe, ist mein Handy mein absoluter Dauergast in der Hosentasche. Ohne das Smartphone verlasse ich mittlerweile nicht mehr das Haus. Allein schon, weil ich es zum Bezahlen, Chatten, Navigieren und Arbeiten verwende. 

Dadurch finde ich Kartenetuis wie das MagSafe-Wallet von ESR besonders praktisch, da ich hier meine wichtigsten Karten, etwas Bargeld und auch meinen Personalausweis verstauen kann. Mit der flachen Gestaltung nimmt es dabei zudem kaum Platz weg und beeinflusst die Handhabung kaum.

Da in Wallets oft die wichtigsten Dokumente mitgenommen werden, setzen die Hersteller auf besonders starke Magnete, die das Etui sicher und fest an Ort und Stelle halten. Dadurch kann es allerdings passieren, dass zusätzliche Gadgets wie der S-Pen beim Samsung Galaxy S25 Ultra in manchen Bildschirmbereichen Aussetzer haben.  

Das hängt jedoch stark davon ab, wie gut eure Hülle den Magneten abschirmt. Bei mir gab es beispielsweise überhaupt kein Problem, als ich das Wallet eines Kumpels an meinem Gerät ausprobiert habe.

Wo es keine Probleme geben soll, ist bei dem offiziellen MagSafe Wallet von Apple, da der Magnet hier weniger stark wirkt und laut dem Hersteller dennoch für einen ähnlich festen Halt sorgt. Bei dem Original müsst ihr nur deutlich tiefer in die Tasche greifen, da ihr mit rund 60 Euro im Schnitt mehr zahlt, als bei den No-Name Konkurrenten wie ESR, CaseBot oder Spigen.

Aaron Hofmann

Anmerkung des Autors: Auf Reddit finde ich regelmäßig Beiträge dazu, wie nützlich die MagSafe-Gadgets sind und dass viele Leute täglich auf Powerbanks, Ladegeräte oder eben die kompakten Wallets zurückgreifen. 
 
Dabei ist die Technik bei iPhones deutlich verbreiteter als bei Android-Geräten. Das wundert mich jedoch kaum, wenn ein großer Teil der Hilfsmittel als »iPhone Only« beworben wird.  

Zudem gibt es eben doch ein paar Einschränkungen bei Android-Geräten, etwa wenn es um die Fast-Charging-Technik geht. Auch auf einige der von Apple bekannten Animationen müsst ihr verzichten.

Dennoch bin ich ein Fan der smarten Gadgets, die vor allem eins sind: Platzsparend.

Bei unebenen Straßen und Schlaglöchern sind magnetische Handyhalterungen für mich der Sieger

In der Vergangenheit habe ich beim Autofahren häufig gewöhnliche Plastik-Halterungen verwendet, für die mein Smartphone teilweise zu groß war oder spätestens nach dem ersten Loch in der Straße aus der Halterung geflogen ist.

Deshalb bin ich ein großer Fan magnetischer Autohalterungen mit MagSafe-Kompatibilität, da ich so selbst auf unebenen Landstraßen ein festsitzendes Handy habe – und Unebenheiten auf Landstraßen gibt es nicht gerade wenige.

Zusätzlich zur Halterung bieten viele der MagSafe-Gadgets eine kabellose Aufladefunktion, wie die von LISEN – ihr merkt, das Feature ist weit verbreitet. Über diese kann ich mein Handy während der Fahrt bequem laden.

Auch hier kann sich jedoch ein Blick auf die Konkurrenten lohnen, und die tatsächliche Ladegeschwindigkeit bei Android-Handys unterscheidet sich stark.



Ich hatte bisher nur die Möglichkeit, ein nahezu identisches MagSafe-Gadget einer anderen Marke zu testen. Dabei hat mein Samsung-Smartphone den Akku zwar nicht rasant geladen, aber zumindest den Verbrauch durch Spotify und Google Maps perfekt ausgeglichen.

Für Autos ohne smarte Mittelkonsole empfehle ich diese Lösung deshalb sehr – auch wenn ihr mit einem Handy, das nicht von Apple stammt, vielleicht nicht die erhoffte maximale Ladeleistung bekommt. Alternativ findet ihr auch einige normale Handyhalterungen, die ihr in Kombination mit einer Powerbank für einen ähnlichen Effekt verwenden könnt.


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