Das dünne Design vom neuen Razer Blade 16 kommt mit einem großen Kompromiss, der nicht jedem gefallen dürfte

Das neue Razer Blade 16 dürfte einer der flachsten Gaming-Laptops in diesem Jahr werden. Doch die geringe Bauhöhe bringt nicht nur Vorteile mit sich.

Beim neuen Razer Blade 16 kann der RAM nicht mehr getauscht werden. Beim neuen Razer Blade 16 kann der RAM nicht mehr getauscht werden.

Das neue Razer Blade 16 (2025) hatten wir euch ja bereits vorgestellt, mit dem Gerät wird der Hersteller vermutlich das dünnste Gaming-Notebook mit RTX 5090 Laptop auf den Markt bringen. Weniger als 1,5 Zentimeter soll das neue Blade an seiner dünnsten Stelle dann noch dick sein. 

Man darf gespannt sein, wie gut Razer die Kühlung der RTX 5090 Laptop in den Griff bekommt, die tatsächlich mit der vollen TGP von 155 Watt arbeiten darf.

Das Blade 16 ist mit einer Dicke von rund 1,5 Zentimetern ein echter Flachmann. Das Blade 16 ist mit einer Dicke von rund 1,5 Zentimetern ein echter Flachmann.

Aufgrund des schlanken Gehäuses wurde allerdings auch eine Maßnahme nötig, die bei einem Gerät dieser Preisklasse sicher keine Jubelstürme hervorrufen dürfte: Der RAM wird künftig verlötet

Das bedeutet im Klartext, dass der Arbeitsspeicher künftig nicht mehr getauscht werden kann. Ähnlich wie man es bei den MacBooks von Apple schon gewohnt ist, wird es in Zukunft auch bei Razer erforderlich sein, dass ihr euch bereits beim Kauf überlegt, wie viel RAM ihr benötigt. Das Blade 16 soll mit bis zu 64 GB erhältlich sein, was für die allermeisten Anwender ausreichend sein sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass der Hersteller das nicht ausnutzt und völlig überzogene Preise für die optionalen RAM-Upgrade aufruft. 

Welche Gründe gibt es den RAM zu verlöten?

Die Antwort ist tatsächlich ziemlich simpel. Der Hersteller kann durch den Verzicht auf die RAM-Slots und die Arbeitsspeichermodule Platz einsparen und seine Geräte so dünner bauen. 

Dazu kommt, dass es sich im Fall des Razer Blade 16 (2025) um sehr schnellen LPDDR5X-Speicher handelt, der mit 8.000 MHz betrieben wird. Da können die kürzeren Signalwege von verlötetem RAM Vorteile bringen und der Hersteller kann die Speicherchips besser in das Kühlsystem integrieren.

Die RAM-Slots sind zwar nur wenige Millimeter dick, müssen für besonders dünne Laptops aber weichen. (Quelle: Adobe Stock) Die RAM-Slots sind zwar nur wenige Millimeter dick, müssen für besonders dünne Laptops aber weichen. (Quelle: Adobe Stock)

Wenn ein Notebook also so dünn wie das Blade 16 (2025) sein soll, hat der Hersteller eigentlich keine andere Wahl, als die Speicherchips direkt zu verlöten. Es wäre nicht verwunderlich, wenn bei einem vielleicht noch etwas dünneren Blade 16 (2026) künftig auch die SSD direkt auf das PCB gelötet würde. 

Im Fall des neuen Blade 16 könnte es allerdings noch einen anderen Grund geben. Razer setzt bei diesem Modell auf eine AMD AI9 HX370 CPU. Bisher haben tatsächlich alle Notebooks mit diesem Prozessor fest verlöteten Arbeitsspeicher. Es könnte sich hier also um eine Vorgabe von AMD handeln.

  
Was haltet ihr davon, dass der RAM beim neuen Blade 16 (2025) nicht mehr getauscht werden kann? Schreibt mir eure Meinung gerne in die Kommentare.

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