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Seite 2: Razer Spectre - StarCraft-2-Maus im Test

Licht-Spiele

Die Razer Spectre gibt beim Spielen von StarCraft 2 optisches Feedback über Geschehnisse im Spiel, aber auch über das Verhalten des Spielers. Zum einen gibt das »APM« (actions per minute) genannte Feature farbliche Rückmeldung über die Befehlsdichte des Spielers. Es handelt sich hierbei um eine Visualisierung der Aktionen, die der Spieler pro Minute im Spiel durchführt. Langsame Spieler bleiben mit unter 50 Klicks pro Minute somit im wortwörtlich grünen Bereich, während exzessives Spielen mit mehreren hundert Klicks in der Minute mit einem zunehmend roten Grundton quittiert genommen wird. Der taktische Vorteil dieses Feedbacks ist jedoch eher fragwürdig und allein als Spielerei anzusehen.

Hier können Sie die einzelnen Stufen des APM verwalten. Hier können Sie die einzelnen Stufen des APM verwalten.

Weiterhin warnt uns das »Alerts« genannte System, wenn beispielsweise die Basis eines StarCraft-Spielers angegriffen wird oder eine Einheit fertig gestellt wurde, indem die LEDs der Maus mehrmals in verschiedenen Farben blinken. So fiel es uns zwar auf, als unsere Basis angegriffen wurde, jedoch war dies nicht dem warnenden Blinken der Razer Spectre zu verdanken, da die Maus naturgemäß von der Hand des Spielers verdeckt ist. Auch das »APM« genannte Feature, das eine farbliche Rückmeldung über die Aktionen pro Minute gibt, bleibt somit ungesehen. Diese beiden Funktionen sind übrigens nur beim Spielen von StarCraft 2 aktiv.

Treiber und Verarbeitung

Der Treiber der Spectre präsentiert sich wie die Maus selbst ganz in StarCraft-2-Optik. Er bietet neben den gewöhnlichen Einstellungsmöglichkeiten eine Verwaltungskonsole für die bereits genannten optischen Warnungen in StarCraft 2. Dort lassen sich neben Farb- und Blinkeffekten auch Aktionen festlegen, zu denen die Maus farbliche Rückmeldung gibt. Wer zum Beispiel darauf verzichten möchte, dass bei einem Angriff die Maus optisch verrückt spielt, deaktiviert diese Aktion im Treiber und lässt sich dafür beispielsweise anzeigen, ob eine Forschung fertig abgeschlossen ist.

Der Treiber ist übersichtlich und selbsterklärend. Der Treiber ist übersichtlich und selbsterklärend.

Die Razer Spectre ist solide Verarbeitet, hat einen präzisen Laser und exakt schaltende Tasten. Auch das Mausrad arbeitet sehr zuverlässig und genau – egal ob beim Scrollen oder beim Druck auf die Radtaste. Bei teuren Eingabegeräten oft gesehen, aber unserer Meinung nach nicht unbedingt von Vorteil, ist das mit zwar stabilem aber auch starrem Kunststoffgewebe ummantelte Kabel der Spectre. Diese Art der Ummantelung neigt bei häufigem Transport oder Umstecken dazu, sich zu verdrillen und abzuknicken, was über einen langen Zeitraum bis zum Kabelbruch führen kann. Andereseits schützt das Kunststoffgewebe aber besser als die übliche Kabelummantelung vor Schäden, wie Sie etwa durch scharfe Kanten oder die Rollen des Schreibtischstuhls entstehen.

Frontansicht Sowohl rechte als auch linke Hände finden auf der Spectre Platz.

Seitenansicht Die Seitentasten sind gut erreichbar.

Seitenansicht Schade: Die Beleuchtungselemente werden von der aufliegenden Hand verdeckt.

Insgesamt ist die Verarbeitung der Spectre durchweg sehr solide und hochwertig, auch wenn das Plastik des Gehäuses zunächst etwas leicht wirkt. Im Innern klappert aber nichts, das leichte Material gibt auch bei hohem Druck nicht nach und knarzt nicht. Das kantige StarCraft-Design der Maus kann unter Umständen aber stören; die Konkurrenz schmiegt sich teilweise deutlich angenehmer an die Hand des Nutzers.

Fazit

Insgesamt ist die 80 Euro teure Razer Spectre nicht nur dem Preis nach im High-End-Segment angesiedelt, sondern bietet Qualitäten, die nicht nur StarCraft-2-Spieler zufrieden stellen. Sie besticht durch hohe Verarbeitungsqualität und einen sehr präzisen Laser. Es gibt keine Einstellung, die man im Treiber nicht treffen könnte, allerdings funktionieren die speziellen Lichteffekte nur in StarCraft 2. Die Möglichkeit, die Anschlagshärte der linken Maustaste zu verstellen, ist eine absolute Seltenheit und funktioniert in der Praxis überraschend gut. So lässt sich das Klickverhalten speziell auf den Benutzer abstimmen.

Die Razer Spectre befindet sich mit etwa 80 Euro bereits weit im Oberklasse-Segment, bietet allerdings weniger Ausstattung als die Konkurrenz. So hat die Maus nur zwei Sondertasten, die zudem nur für Rechtshänder zugänglich sind und das Mausrad lässt sich nicht nach links oder rechts kippen. Wer mehr Tasten möchte, der sollte sich nach der Roccat Kone+ oder der Logitech G700 umsehen. Letztere ist auf Wunsch sogar kabellos. Nicht nur für Fans ist diese Maus einen Versuch wert.

» Bestenliste: Mäuse

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