Razer vs. SteelSeries: Im direkten Lautsprechervergleich ist eine Marke klar überlegen

Ich habe mir sowohl die Lautsprecher von Razer, als auch von SteelSeries genauer angesehen und verrate euch meinen Favoriten.

Für mich hat dieses Duell einen klaren Sieger. Für mich hat dieses Duell einen klaren Sieger.

Momentan bekommt mein Schreibtisch jede Woche ein anderes Paar Lautsprecher zu Gesicht. Denn ich probiere mich gerade durch zahllose Modelle vieler einzelner Marken hindurch, um besser zu verstehen, welcher Hersteller was kann und wo die einzelnen Stärken der PC-Boxen liegen. Mit dabei waren auch Razer und SteelSeries, zwei direkte Konkurrenten auf dem Gaming-Markt. Im direkten Duell zieht eine Firma aber klar den Kürzeren.

Diese Marke hat mich deutlich mehr überzeugt

Das Lautsprecher-Duell: Wie sich Razer und SteelSeries schlagen

Im Vergleich treffen die Razer Nommo V2 Pro auf die SteelSeries Arena 7. Bei beiden handelt es sich um 2.1-Soundsysteme, also zwei Lautsprecher plus einen Subwoofer. Zudem verfügen beide über eine Beleuchtung.

Beide Marken sind nicht unbedingt für ihre Lautsprecher bekannt, liegt ihr Hauptaugenmerk doch auf Mäusen, Tastaturen und Co. Deswegen waren meine Erwartungen von Beginn an nicht sonderlich hoch. Razer hat es trotzdem geschafft, mich zu enttäuschen, weswegen SteelSeries für mich als der eindeutige Gewinner aus diesem Kampf hervorgeht.

Der kabellose Subwoofer ist ein großer Pluspunkt bei Razer. Der kabellose Subwoofer ist ein großer Pluspunkt bei Razer.

Die Probleme den Nommo V2 Pro beginnen schon, bevor überhaupt der erste Ton abgegeben wurde: Das mitgelieferte Kabel hat es nämlich nicht geschafft, eine Verbindung zu meinem Rechner herzustellen, sodass, die Lautsprecher von der Razer-App, die zwingend benötigt wird, um die Lautsprecher zu nutzen, das Gerät nicht erkannt hat.

Mit einem anderen Kabel (nicht von Razer) habe ich es dann aber doch noch hinbekommen, den kabellosen Subwoofer mit den beiden Lautsprechern zu verbinden und konnte auch tatsächlich Sound abspielen. Nur leider hat das, was meine Ohren dann wahrgenommen haben, nicht wirklich was mit angenehmen Klang zu tun gehabt.

Razer zeigt auch bei seinen Lautsprechern, dass Beleuchtung nicht ihr Problem ist. Razer zeigt auch bei seinen Lautsprechern, dass Beleuchtung nicht ihr Problem ist.

Abgesehen davon, dass der massive Bass alles übertönte, war der Sound auch eher blechern, sodass ich im ersten Moment tatsächlich von einem Defekt ausging. Aber dem war wohl nicht so. Übrigens wurde das auch nicht besser, als ich es mit einem Spiel ausprobierte. Der unfassbar schöne Soundtrack von Clair Obscur wurde beispielsweise so sehr verzerrt, dass sich das Spiel in einen echten Albtraum verwandelte. Daran haben auch die Einstellungen des Equalizers nicht wirklich etwas geändert.

Zwar ist die Beleuchtung der Nommo V2 Pro ganz nett, aber sie hängt zu sehr vom Bass ab, was dazu führt, dass sie bei besonders basslastiger Musik dauerhaft strahlt, anstatt normal auf die Musik zu reagieren. Hinzu kommt auch noch, dass sie ein ganzes Stück mehr kosten als der Kontrahent von SteelSeries.

Man kann es nicht schönreden: Die Razer Nommo V2 Pro sind keine guten Lautsprecher und da können weder der fehlende Kabelsalat oder die schicke LED-Beleuchtung drüber hinweg täuschen.

Greift lieber zu diesen Lautsprechern

Warum SteelSeries die Nase vorn hat

Kommen wir jetzt aber zum Gegenspieler, der für mich die deutlich bessere Wahl darstellt: Der SteelSeries Arena 7. Hier gab es keine Verbindungsprobleme und theoretisch kann man sie auch ohne die dazugehörige Software benutzen, wer aber Beleuchtungsmodi und Equalizer einstellen will, der sollte trotzdem darauf zurückgreifen. Ebenfalls cool: In der Software gibt es eine riesige Bibliothek an Presets für Spiele, die perfekt auf den jeweiligen Titel abgestimmt sind.

Für den Schreibtisch hat SteelSeries in meinen Augen ein passenderes Design gewählt. Für den Schreibtisch hat SteelSeries in meinen Augen ein passenderes Design gewählt.

Der Sound ist hier wesentlich angenehmer, vor allem der Bass übertönt nicht alles andere, sondern arbeitet sinnvoll mit den Hoch- und Mitteltönern der Lautsprecher zusammen. Zwar ist der in der Räumlichkeit nicht wirklich der Rede wert, aber er ist potent und es lassen sich keine Frequenzbereiche erkennen, in denen die Lautsprecher Probleme bekommen würden. Nur ganz besonders hohe Töne zwingen sie in die Knie.

Bei der Beleuchtung gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Mir persönlich gefällt sie bei der Arena 7 etwas besser, da sie nicht nur am Rücken, sondern auch kreisförmig um die Standfüße verläuft, aber das ist reine Geschmackssache. Außerdem reagiert etwas weniger empfindlich auf starken Bass.

Bei der Beleuchtung schenken sich die beiden Lautsprecher nicht wirklich viel, beide sind sehr stimmungsvoll. Bei der Beleuchtung schenken sich die beiden Lautsprecher nicht wirklich viel, beide sind sehr stimmungsvoll.

Für mich zählt, dass SteelSeries mir gezeigt hat, dass sie etwas von Sound verstehen und damit das Lautsprecher-Duell der Gaming-Giganten für sich entscheiden konnten. Wer also Lautsprecher braucht, der sollte sich eher bei SteelSeries umschauen, denn deren Produkten haben auch den wesentlich besseren Preis.

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